Schachvereinigung Hamm
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Aktuelles


27.06.2016 - 08:27
- wichtig! -

Der Schachbezirk Hamm wählt Rolf Bachmann zum Ehrenvorsitzenden

Der langjährige Vorsitzende des Schachbezirks Hamm, Rolf Bachmann, ist von der Mitgliederversammlung des Schachbezirks einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt worden. Rolf Bachmann hat sich zunächst viele Jahre für das Schachspiel in der Stadt Hamm engagiert und in der Zeit von 1997 bis 2010 13 Jahre lang die Interessen der Schachspieler des Großraums Hamm auch überörtlich vertreten. Der gelernte Jurist, der zuletzt bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2000 als Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht in Hamm tätig war, bringt seine beruflichen Erfahrungen als Richter ebenso wie seinen fundierten schachlichen und schach-organisatorischen Hintergrund bis heute als Vorsitzender des Bundesschiedsgerichts des Schachbundes Nordrhein-Westfalen in die Schachorganisation ein. Die Mitgliederversammlung des Schachbundes NRW hat noch vor wenigen Wochen seine Wiederwahl um weitere sechs Jahre bestätigt. Rolf Bachmann, der in den Jahren 2005 mit dem Ehrenbrief und 2010 mit der Ehrennadel des Schachbundes NRW ausgezeichnet wurde, nimmt hier die Glückwünsche von Karl-Heinz Volesky entgegen, der ihm im Amt des Bezirksvorsitzen des Schachbezirks Hamm und auch als Vorsitzender des Bundesturniergerichts des Schachbundes NRW im Jahre 2010 nachgefolgt ist. Der Schachspieler Rolf Bachmann nimmt auch heute noch mit großer Begeisterung an Schachturnieren teil. Wir wünschen ihm, dass er auch mit über 80 Jahren noch lange bei den großen Seniorenturnieren in der Bundesrepublik aktiv mitspielen kann.



19.06.2016 - 09:48

Neue Stichkämpfe um Auf- und Abstieg

Nachdem der Schachverein Bochum III sich doch noch in der NRW-Klasse halten konnte, ist für alle nachfolgenden Ligen noch ein "Aufstiegsplatz" zu vergeben. Für die Königsspringer Hamm steht daher am 26.06. noch ein Stichkampf gegen Katernberg III an. Vielleicht kommt es in der nächsten Saison dann auch wieder zu einem Lokalderby, wenn den Königsspringern der Aufstieg noch gelingt. Der SK Stockum kann auch noch um den Aufstieg in die Verbandsklasse spielen. Die Zusammensetzung der einzelnen Klassen im Bezirk ist daher noch offen.



19.06.2016 - 09:40

Schachklub Wickede

Auf der Jahreshauptversammlung am 18. Juni hat der Schachbezirk Hamm jetzt den Schachklub Wickede als neues dreizehntes Mitglied aufgenommen. Der Schachklub Wickede wird in der kommenden Saison mit seiner ersten Mannschaft in der Bezirksliga starten.



09.05.2016 - 23:16

Hubert Voss gewinnt den Vereinspokal

Am letzten Freitag wurde das Finale um den Vereinspokal gespielt. Hierbei setzte sich Hubert Voss gegen Lars Wörtler durch. Meinen Glückwunsch dazu. Damit ist die Saison 15-16 nun abgeschlossen. (LW)



04.05.2016 - 19:43

Vereinsspielabend wieder Freitags

Nach dem Beschluss der Mitgliederversammlung vom 28. April findet der Vereinsspielabend jetzt wieder regelmäßig freitags statt. Starttermin ist am 6. Mai.(RS)



24.04.2016 - 22:26

Punktlandung für die erste Mannschaft!!!

Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss. Dabei springen Schachpferde, also Springer, im eigentlichen Sinne gar nicht hoch, sondern eher weit. Besagter Springer war heute der Matchwinner in einer ausschlaggebenden Partie, aber dazu später mehr. In der letzten Runde der Verbandsliga kam es für unsere erste Mannschaft heute zum Showdown. Der erste gegen den zweiten, es ging um nicht weniger als den Aufstieg in die Regionalliga! Daher hatten wir die Drittvertretung aus Essen-Katernberg zu Gast.
Dritte Mannschaft hört sich zwar nicht spektakulär an, aber diese Truppe ist gespickt mit ehemaligen Bundesliga-Spielern, auch wenn sie schon etwas in die Jahre gekommen sind. Eine Altherrenmannschaft sozusagen. Wir traten ausnahmsweise mit der Bestbesetzung an, und waren daher nominell leicht im Vorteil. Das sagt aber nicht viel aus, schwankt doch die Spielstärke je nach Tagesform um +- 200 DWZ-Punkte!

Den Anfang machte heute Jan-Thorwald, unser starker Neuzugang. Nach einer Grünfeldindischen Eröffnung erhielt er einen Isolani auf d4, was dem Gegner einiges an Gegenspiel versprach. Daher gab sich unser sechstes Brett mit Remis, also mit dem Spatz in der Hand, zufrieden. Damit schließt er die Saison mit 4,5/7 ab, ohne Niederlage! Durchaus beachtlich! 0,5:0,5.
Meine eigene Partie am Spitzenbrett war heute wenig spektakulär, spielte mein Gegner doch gegen mein Sizilianisch die geschlossene Variante mit c4, zu Recht als Remis-Variante verschrien. So fügte ich mich in mein Schicksal. 1:1.
Ein Blick auf die anderen Bretter verhieß uns zu diesem Zeitpunkt gutes Spiel an 2 und 3. Aber es sollte anders kommen...

Hubertus spielte heute an Drei Nimzoindisch und kam auch passabel aus der Eröffnung. Der Gegner stand gut im Zentrum war aber in der Entwicklung zurückgeblieben. Hubertus fasste sich ein Herz und opferte wagemutig eine Figur, um den gegnerischen König ans Leder zu gehen. Leider erwies sich dieser Plan als zu tollkühn, der König kam mit dem Schrecken davon und das gegnerische Läuferpaar machte das Rennen. Schade! Damit bleibt Hubertus immerhin eine positive Bilanz mit 5/9 in dieser Saison. 1:2

Auch der Gegner von Dalibor spielte Grünfeldindisch, auch hier kam es zum Isolani auf d4. Rein eröffnungstheoretisch waren unsere Widersacher gut auf uns eingestellt. Dieser Isolani führte letztendlich zu besserem Spiel für Schwarz, so dass unser achtes Brett über die vereinbarte Punkteteilung ganz froh sein konnte. Das bedeutet 6/9 für Dalibor, damit hat er (mal wieder!) die meisten Punkte in dieser Saison geholt. Glückwunsch Dalibor! 1,5:2,5

Besonders schwer hatte es heute Ralf aus der Eröffnung zu kommen. Sein Gegner nahm ihn nach einer slawischen Aufstellung mir g6 gehörig in die Zange. Zwischendurch hatte ich diesen Punkt schon abgehakt, aber unser fünftes Brett verteidigte sich zäh und konnte sogar nach dem Damentausch seinerseits etwas Druck entfalten. Am Ende reichte es zwar nicht für den vollen, aber dafür immerhin für den halben Punkt. 4,5/7 und mit +18 DWZ-Punkten der größte Zuwachs in unserer Mannschaft. Glückwunsch auch an unseren 1. Vorsitzenden Ralf! 2:3

Bei George spielte sich heute ein Drama ab. Seine Englische Eröffnung führte nicht direkt zu Vorteil, aber zu einem Endspiel mit Gewinnpotential. Diesen Sieg wollte unser 2. Brett aber zu schnell einfahren und zog seinen Freibauern vorschnell bis auf die sechste Reihe. Dort geriet er aber unter die Räder und so musste sich George noch weitere zwei Stunden mannschaftsdienlich in einer verlorenen Stellung quälen, eine Strapaze, der er sich vorbildlich unterzog. So verbleiben aber immer noch beachtliche 5/8 auf seinem Konto, keine üble Ausbeute für ein zweites Brett! 2:4.

Milan hat in dieser Saison nur sporadisch gespielt, war aber häufig das Zünglein an der Waage. Sein Pannov-Angriff gegen Caro-Kann wurde vom Gegner ungewöhnlich, aber nicht schlecht behandelt. Auch hier konnte unser Mann froh sein, einigermaßen lebend aus der
Der Mannschaftkampf war damit wohl verloren, nicht aber die Hoffnung auf den Aufstieg. Aufgrund der Stellung in der Tabelle und der bisherigen Spiele konnten wir uns eine knappe Niederlage von 3,5:4,5 erlauben, wohingegen wir bei einem 3:5 das Nachsehen gehabt hätten. Jetzt kam es also auf die letzte Partie an, sinnigerweise von unserem Mannschaftsführer Norbert, der es jetzt selbst in der Hand hatte seine eigene Mannschaft zum Aufstieg zu führen! Die Eröffnung -Sizilianisch mit c3- retournierte unser siebtes Brett mit seiner Spezialvariante. Diese sieht starken weißen Druck auf die schwarze Stellung vor, die aber von genauso vehementen Gegenangriff gekennzeichnet ist. Dieser wurde gekrönt durch einen Bauerngewinn, so dass sich am Ende Läufer und vier Bauern gegen den Anfangs erwähnten Springer und fünf Bauern gegenüber sahen. Glücklicherweise sind Endspiele mit Mehrbauern in der Regel um so einfacher zu gewinnen, je unterschiedlich das Material ist. Und unterschiedlicher als Läufer und Springer kann es kaum sein. Kurzum der Rappe machte das Rennen und Norbert teilt sich damit mit 6/9 punktgleich mit Dalibor den Titel des erfolgreichsten Spielers dieser Saison! Besonderer Glückwunsch also an Norbert, der mit seinem Sieg den Endstand von 3,5:4,5 und damit auch den Aufstieg sichergestellt hat! Ein Brettpunkt mehr als die Zweitplatzierten, im wahrsten Sinne eine Punktlandung!!! Eine Mannschaftsleistung, auf die man stolz sein kann! (ES)



23.04.2016 - 12:11

Lars Wörtler gewinnt die Vereinsmeisterschaft

In der letzten Runde der Meisterschaft konnte sich Lars mit einem Sieg gegen Dieter
den ersten Platz sichern, da Thomas zeitgleich gegen Rolf nur ein Remis erreichte. Den
dritten Platz in der Meisterschaft belegte Hajo. Alle Ergebnisse und die
Abschlusstabelle findet ihr in der Rubrik Vereinsmeisterschaft. (LW)



17.04.2016 - 15:45

Viererpokal

Am gestrigen Samstag mussten wir in Herford die Vorrunde im Vierer Pokal gegen Lemgo bestreiten. Unsere Besetzung war Milan an 1, ich an 2, Thomas an 3 und Hajo an 4. An einem guten Tag, denke ich, können wir jeden schlagen, aber wir waren sicherlich der totale Außenseiter, denn hier spielten drei, man kann sagen, Regionalliga Teams mit. Thomas hatte die Freude oder auch das Pech gegen Johanna Bluebaum zu spielen, die Schwester von Matthias Bluebaum, wem das nichts sagt, ein deutscher Großmeister. Thomas spielte Königsindisch und war eigentlich happy nach der Eröffnung, bis der große Hammerschlag kam. Eine Ablenkung kostete seine Dame und er gab sofort auf. Hajo spielte, wie gehabt, sein Londoner System aber nach einer gewissen Spielzeit musste er die Qualität geben. Er wehrte sich lange, aber das Endspiel war dann verloren. Somit stand es zwei zu null für Lemgo und eigentlich war es gelaufen. Mein Gegner an zwei, immerhin ein 2000er, nahm mein Remisangebot nicht an, er spielte auf Gewinn. Als es brenzlig wurde, was die Zeit betraf, gab ich die Qualität für ein aktives Pferd und eine äußerst aktive Dame. Über ihm schwebte jederzeit das Grundlinienmatt. Er konnte seinen Turm nicht von der Grundlinie weg bewegen ohne Matt zu gehen. Nach einigem hin und her und mein Gegner hatte nur noch knapp 1 Minute auf der Uhr beging er dann den folgenschweren Fehler. Er gab Schach und hatte nicht bemerkt, dass ich mit einem simplen Bauanzug einen Doppelangriff hatte. Er dachte noch ein wenig darüber nach und verlor auf Zeit. Die Stellung war allerdings auch komplett hinüber. Somit wurde es dann doch noch mal spannend, denn nach Berliner Wertung musste Milan gewinnen und es sah zu diesem Zeitpunkt einigermaßen aus. Milans Gegner spielte die französische Verteidigung mit Läufer B4 und Milan machte Druck am Königsflügel. Aber mit fortschreitender Dauer der Partie musste man sagen, dass ein Remis schon in Ordnung gewesen wäre. Dazu kam es allerdings nicht, denn Milan musste einige Bauern geben und gab dann auf. Ich fand es trotzdem ganz gut, dass wir den Viererpokal mal wieder gespielt haben und wäre auch im nächsten Jahr wieder dabei. (LW)



26.03.2016 - 06:44

Ralf Schlaap gewinnt das Osterblitzturnier

Mit 44 Teilnehmern, die nicht nur aus dem Schachbezirk sondern teilweise von Potsdam, Herford, Marl oder Sendenhorst weit angereist kamen, war das Turnier bestens besetzt. Das Teilnehmerfeld war breit gestreut. Mit seinen 80 Jahren konnte unser Schachfreund Rolf Bachmann nicht einmal einen der drei Ehrenpreise für die ältesten Teilnehmer erreichen. Erfreulich war auch, dass wieder zwei Damenpreise an unsere Schachfreundinnen Corinna Sporkert und Christina Schwarznecker vergeben werden konnten. In der Spitzengruppe garantierte die Teilnahme von zwei Fidemeistern mit Raphael Torres-Kuckel und Manuel Dargel sowie von unseren Schachfreund Jens Lütke aus Kamen mit einer DWZ von fast 2300 Punkten Spitzenschach. In diesem Feld gewann Ralf das Turnier ohne eine Niederlage! Sein härtester Konkurrent war sein Mannschaftskamerad Emmanouil Spyrou, welcher den zweiten Platz belegte. Viel Erfolg den beiden auf Verbandsebene. Platz drei ging an Jens Lütke aus Kamen. Platz 4 belegte unser Schachfreund Dalibor Dukic, der damit in der Wertung für die Stadtblitzmeisterschaft noch Rang 3 belegte.

Mit sage und schreibe 10 Remispartien wurde unser Schachfreund Chris Huckebrink unangefochtener Remiskönig. Mit 3 Teilnehmern auf den ersten 4 Plätzen hat unser Verein damit außergewöhnlich gut abgeschnitten. Vielleicht gibt es doch auch beim Schach einen Heimvorteil? Eine glückliche Fügung war auch die Teilnahme unseres Schachfreundes Frank Bellers aus Herford. Als gelernter Schiedsrichter konnte er zwei Regelfragen kurzerhand und zur Zufriedenheit aller Teilnehmer klären. Ein tolles Turnier und mein Dank geht hier auch an unseren Schachfreund Alfred Reuter für seine top Turnierleitung. Hier noch die Abschlusstabelle:

(LW)



20.03.2016 - 20:17

Zwei wichtige Punkte für die erste Mannschaft

Am vorletzten Spieltag galt es, nicht nur beide Mannschaftspunkte aus Oberhausen mit nach Hause zunehmen, sondern außerdem möglichst viele Brettpunkte zu erzielen, um am letzten Spieltag im Endspiel gegen Katernberg eine günstige Ausgangsposition zu sichern. Oberhausen ist kein unbekannter für uns. Noch vor wenigen Jahrendurften wir in der Regionalliga gegen deren Erstvertretung spielen, die immerhin mit Vlastimil Hort einen bekannten Großmeister am ersten Brett aufweisen kann. Damals verloren wir nur knapp, also sollten wir nach Adam Riese gute Chancen gegen deren 2. Mannschaft haben. Zwar war auch dieses Mal Milan verhindert, aber dafür durften wir erneut auf Joachim zurückgreifen, am achten Brett durchaus eine Macht!

Diesmal machte Hubertus den Anfang. Sein Gegner hatte seinen Skandinavier offensichtlich gewissenhaft vorbereitet. Nach der Eröffnung war die Partie vollkommen ausgeglichen und unser drittes Brett konnte der Punkteteilung nicht mehr entrinnen. 0.5:0,5 Auch unser Mannschaftsführer Norbert musste letztendlich das Kriegsbeil begraben. Zwar kam er durchaus bequem aus der Eröffnung (Sizilianisch mit c3), aber unser sechstes Brett hatte so viel Zeit verbraucht, dass ein weiterspielen zu riskant gewesen wäre. Dann lieber der Spatz in der Hand. 1:1.
Dann aber schlug Joachims große Stunde. Schon in der Benoni-artigen Eröffnung luchste er seinem Widersacher einen Bauern ab. Als dieser dann aber alle restlichen Figuren abtauschte, war das Bauernendspiel simpel gewonnen. Der erste volle Punkt des Tages! 2:1
Unser Neuzugang Jan hatte in der Abtausch-Variante der slawischen Eröffnung einen überfallartigen Angriff seines Gegners übersehen und stand lange mit dem Rücken an der Wand. Durch hartnäckige Verteidigung konnte er aber immerhin die Damen tauschen und sogar eine Qualität gewinnen. Das gegnerische Läuferpaar, sowie ein Freibauer auf der vorletzten Reihe entschädigte Schwarz aber ausreichend, so das folgerichtig der Remishafen angesteuert wurde. 2,5:1,5.
Auch Dalibor hatte heute nicht mehr Glück. Seine englische Eröffnung spielte er recht aktiv und wurde dafür mit einem Mehrbauern belohnt, wenn auch „nur“ ein Doppelbauer war. Im darauffolgenden Turmendspiel verschmäht er aber die einzig frei Linie, so dass sein Gegner mindestens ausreichendes Gegenspiel für diesen Bauern bekam. So endete auch diese Partie mit einem Unentschieden. 3:2.
In meiner eigenen Eröffnung durfte ich mich am Spitzenbrett wieder mal gegen eine slawische Aufstellung abmühen. Nicht wirklich gefährlich, aber leider super solide. So musste ich schon einen Bauern ins Geschäft stecken, um auch nur etwas an Gewinnchancen zu erlangen. Dumm nur, dass mein Gegner (fast) alles richtig machte und ich mich noch anstrengen durfte, um die Remisausfahrt nicht zu verpassen. So aber: ,5:2,5.
Ralf packte am dritten Brett mal wieder seine Nimzoindische Verteidigung aus. Das Spiel war recht kompliziert, und lange Zeit öffnete sich keine einzige Linie. Dann aber kam es zum Showdown auf dem Königsflügel, der aber auch nur zum Abtausch aller Schwerfiguren führte. Der Rest wurde als nicht gewinnspielträchtig eingeschätzt und die Punkte einvernehmlich brüderlich geteilt. 4:3.
Fast gleichzeitig kam auch die Partie von George zu einem Ende. Unser zweites Brett war wie immer recht kämpferisch aufgelegt und opferte bereits in der modernen Eröffnung einen Bauern, um dafür den wichtigen schwarzfeldrigen Läufer von Weiß abzutauschen. Im weiteren verwickelten Spiel konnte er dann vorteilhaft eine Figur gegen einen weiteren Bauern gewinnen und am Ende eroberte er gar einen ganzen Turm! Kein Wunder, dass die Partie danach bald vorbei war. 5:3.

Unsere ärgsten Verfolger aus Katernberg gewannen ebenfalls 5:3, so dass uns rein rechnerisch in der letzten Runde eine knappe Niederlage mit 3,5:4,5 für den Aufstieg reichen würde. Vermutlich aber keine gute Idee eine solche Punktlandung anzuvisieren ;-)
(ES)



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