Schachvereinigung Hamm
SV Hamm 1911 / SV Werries 1927









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Retrospektive

70-jähriges Vereinsjubiläum



Aus Anlaß des 70- jährigen Jubiläums veranstalteten wir am 2.und 3.Mai 1981 den Schachländerkampf zwischen den Mann­schaften von Nord­rhein-Westfalen und Berlin. Am 3. Mai fand im Spiegelsaal des Kurhauses eine Simultanvorstellung des Großmeisters Hans-Joachim Hecht statt. Die Veranstaltungen sollten nicht nur allen Schachspielern aus Hamm und Umgebung die Möglichkeit bieten, eine große Anzahl deutscher Spitzenspieler in Aktion zu erleben, sondern auch einem größeren Publikum das Schachspiel allgemein näher bringen und die


Zuschauer somit anzuregen, die Schönheit und Vielfältigkeit dieses Spiels im privaten Kreis oder im Verein kennenzulernen. Nordrhein-Westfalen spielte mit GM Hecht, IM Borik, Dr. Reef­schläger, NM Backwinkel, Aldenhoven, Ingenerf, Bartelborth, Vetter, Blaskowski und IM Fischdiek am Damenbrett.

Für Berlin spieltenn Bilek, NM Lieb, IM Teschner, Sprotte, Dr. Dr. Jahr‚ Federau, Korte, Zbikowski (früher Unna) und Schmidt am Damenbrett.

Vor Beginn des Spileles wurden die Mannschaften in der Begegenungsstätte der Stadt Hamm, Schloß Oberwerries, von unserer Oberbürgermeisterin, Frau Zech, empfangen. Um 15.00 Uhr begann der Länderkampf in der Schalterhalle der Volksbank, Bismarckstraße. Nordrhein-Westfalen siegte mit 9:1.
Am folgenden Sonntagmorgen ging der Wettkampf der Länder in der Gaststätte Wienerwald, Nordstraße, weiter, diesmal im Blitzen. Um GM Hecht für das nachfolgende Simultanspiel zu schonen, wurde Hubert Voß (Hamm 1911) auf seiten der NW-Mann­schaft eingesetzt. Nordrhein-Westfalen siegte auch hier.

Auch der Simultankampf am Sonntag nachmittag war nicht minder spannend. GM Hecht spielte gegen 40 Schachfreunde aus dem Bezirk. Jüngster Teilnehmer war der 9-jährige Marcus Flehmig, Sohn des Vorsitzenden der Gastgeber. Er hielt sich außerordentlich tapfer. Den ersten Sieg gegen den Großmeister, der großartige Kondition und gutes Stehvermögen im wahren Sinne des Wortes bewies, verzeichnete nach 4 Stunden und 10 Minuten der 21-jährige Achim Vierbuchen, Sohn des Vorsitzenden des Schachbezirkes Hamm. Den zweiten Sieg gegen Hecht schaffte Ralf Schlaap. Darüber hinaus gab es 9 Remis. Besonders gefreut haben wir uns darüber, daß GM Hecht nach dem Turnier Zeit hatte und mit uns in der Kurhausgaststätte in gemütlicher Runde über das Schachgeschehen plauderte.

"Dein bester Bundesgenosse im Schachspiel wird immer die Phantasie deines Gegners sein."

Der ganz unmögliche Lug: Patt! Begnadigung auf dem Schafott oder Klopfen des Scheintoten im Sarg.