Schachvereinigung Hamm
SV Hamm 1911 / SV Werries 1927









Listinus Toplisten


Unsere Sponsoren:




teileSHOP.DE
Google



Aktuelles


14.01.2018 - 22:06

Erste Mannschaft lässt wichtige Punkte unnötig liegen!

Der heutige Gegner erinnert dem Namen nach eher an ein
Fastfoodgericht: Rot-Weiß-Altenessen! Trotz einer eigentlich klaren
Favoritenrolle sollte er uns aber schwer im Magen liegen bleiben.
Zudem fehlte uns lediglich unser Neuzugang Khaiber, sonst spielten
wir komplett auf!
Das Unglück begann mit einem Qualleneinsteller von Hubertus, der
seinen Nimzoinder bis dahin völlig solide abgespult hatte. Er
bevorzugte dabei Dame gegen Läufer und Turm zu geben, aber auch in
diesem Endspiel blieb er letztenendes chancenlos. 0:1
Ralf sah in seinem Damengambit lange wie ein klarer Gewinner aus,
sein Springer war bereits unvertreibbar nach d6 eingezogen, aber aus
irgendwelchen Gründe reichte es am Ende nur für eine Punkteteilung.
0,5:1,5
Eine ungewöhnliche Aufgabe hatte heute Jan-Thorwald, der sich gegen
den seltenen Königsindischen Angriff zur Wehr setzen musste. Am Ende
hatte er zwar eine Qualität weniger, aber dafür zwei bärenstarke
Springer gegen den schlechten weißfeldrigen Läufer, so dass er eher
besser stand. Einen rechten Gewinnweg sah er aber nicht, so dass auf
unentschieden erkannt wurde. 1:2
Einmal mehr zog Joachim sein Damengambit souverän durch, gewann
einen Bauern am Königsflügel und schließlich noch einen Springer
dazu. Das war dann einfach Zuviel des Guten. 2:2
Dalibor setzte seinen Gegner wie gewohnt in einer Art altindischen
Verteidigung unter Druck. Trotz eines zwischenzeitlichen Mehrbauers
blieb es am Ende bei verteilten Punkten. 2,5:2,5
Unser Mannschaftsführer wählte heute die Abtauschvariante gegen den
Königsinder und es kam wie es kommen musste: Er brach am Damenflügel
durch, sein Widerpart aber nicht minder gefährlich, am Königsflügel!
Erst als dieser Königsangriff ins Stocken geriet, waren die Zeichen
klar gesetzt. 3,5:2,5.
Mein eigener Gegner versuchte sich heute an Benoni. Zwar kam ich
besser aus der Eröffnung und konnte bald einen Mehrbauern und eine
Qualität mein eigen nennen, am Ende fiel ich dann doch auf ein
simples Dauerschach rein. Ziemlich peinlich :-((( 4:3
Unser Altmeister Rolf spielte wie üblich seine Aljechin-Verteidigung
(und nicht französisch, wie ich schon häufiger (!) fälschlicherweise
behauptet habe). Er kam gut genug aus der Eröffnung, hatte zwar
einen Minusbauern, dafür aber aktives Spiel. Am Ende ließ er sich
dann aber doch noch betrügen. Nun ja, wenn ich nur mal in seinem
Alter noch so gut spielen kann, dann ist alles gut :-) 4:4
Heute wäre deutlich mehr drin gewesen, wirklich schade! Der
Tabellenführer hat auch gepatzt, so dass wir immer noch punktgleich
auf dem zweiten Platz stehen. Neues Spiel, neues Glück!
(es)



14.01.2018 - 20:49

Wieder nix für die zweite Mannschaft, 3-5 Niederlage gegen Drewer 1

Es ist zum Mäuse melken, die zweite Mannschaft hat das Pech an den Hacken kleben.
Auch heute wäre mindestens das Mannschaftsremis drin gewesen, aber die
entscheidende Partie wurde heute leider von José verballert. In 99 von 100 Versuchen
gewinnt er die Partie, aber er wählt leider den Weg zur Niederlage, und wir reden über
einen vollen Turm mehr. Sehr schade. Die ersten vier Bretter spielten heute Remis und
bei allen war kein Sieg drin, würde ich sagen. Alex zahlt im Moment leider auch ein
wenig Lehrgeld und Burkhard konnte sein Endspiel nicht halten, hat sein Gegner aber
sehr schön gespielt. Der einzige Sieg bzw. Lichtblick mal wieder von Sebastian, Figur
mehr und alles unter Kontrolle, top. Das bedeutet ein 3-5, ein sehr bekanntes Ergebnis
dieses Jahr.

Es ist nun fast gelaufen, also mathematisch gesehen, denn realistisch sind wir heute
wohl abgestiegen. Jetzt haben wir nix mehr zu verlieren und können uns in den
restlichen 4 Spielen nur selbst noch etwas beweisen, wollen wir die Liga nicht ohne
einen Punkt verlassen. Und daran mag ich noch lange nicht glauben. (LW)



03.12.2017 - 23:26

Pflichtsieg der ersten gegen den Tabellenletzten

Am heutigen Spieltag hatten wir eine Mannschaft aus Mülheim zu Gast.
Nicht etwa den Bundesligaverein Mülheim-Nord, derzeitiger
Tabellenführer, sondern den kleinen Bruder SC Mülheim, letztjähriger
Aufsteiger aus der Verbandsklasse und zur Zeit Tabellenletzter.
Eigentlich eine klare Sache. Dumm nur, dass wir gleich mehrere
Stammspieler ersetzen mussten. Neben unserem bärenstarken Neuzugang
Khaiber auch noch unseren Dauerpunktelieferant Dalibor. In letzter
Minute eingewechselt wurden dazu die Gebrüder Rau (16 und 14), die
normalerweise in der Bezirksklasse ihren Einsatz finden.
Besagter Markus Rau spielte am letzten Brett gegen einen „nur“ 250
DWZ stärkeren Gegner. Dieser versuchte sich in einer Art
Grünfeldindisch, musste aber die Dame unseres Youngsters auf h7
eindringen lassen (g6-g5 war vielleicht doch keine so glückliche
schwarze Idee?!). Als dann auch noch der Turm auf der f-Linie Druck
machte, war die Partie vorbei und Markus hatte seinen ersten Skalp
in der Verbandsliga erlegt! Glückwunsch! 1:0
Sein Bruder John hatte es allerdings schwerer, mussten schließlich
ganze 460 DWZ-Punkte überbrückt werden! Zudem mangelte es unserem
Nachwuchsspieler in diesem Damenbauernspiel etwas an
Eröffnungskenntnissen, die sein Gegner durch zusätzliche 50 Jahre
Spielerfahrung durchaus mitbrachte. So kam es wie es kommen musste,
ein Bauer nach dem anderen verschwand auf Nimmerwiedersehen und
trotz heftigster Gegenwehr blieb am Ende nur das Nachsehen. Mehr
Glück beim nächsten Mal! 1:1
Unser Mannschaftsführer Norbert begnügte sich mit einem
zurückhaltendem Colle-Aufbau (d4-e3-c3) und befand sich während der
gesamten Partie in ruhigem Fahrwasser. So schloss er folgerichtig
mit seiner Gegnerin Remis. 1,5:1,5
Am zweiten Brett traf Hubertus auf die Sizilianische Verteidigung,
die er mit der Rossolimo Variante behandelte (Lb5+). Sein Gegner
spielte diese Variante etwas ungewöhnlich (Kf8?!), und kam daher mit
der Entwicklung ins Hintertreffen. Diesen Entwicklungsvorteil nutzte
unser Mann filigran dazu aus, mit den Türmen auf die siebte Reihe
einzudringen, was die sofortige Aufgabe zur Folge hatte. 2,5:1,5
Mit einem Königsinder mit g3 hatte Ralf es heute zu tun. Schon in
der Eröffnung sicherte er sich den wichtigen schwarzfeldrigen Läufer
und hatte danach diese Felder fest im Griff. So drängte er seinen
Gegner zuerst zurück und schnappte sich schließlich zwei Bauern,
wonach das Spiel nicht mehr lange dauerte. 3,5:1,5
Recht scharf verlief heute der Najdorf-Sizilianer von Jan-Thorwald.
Sein Gegner überraschte schon in der Eröffnung mit einer seltenen
De2 und stand folgerichtig während des Großteils der Partie mit dem
Rücken an der Wand. Schwarz bekam starken Angriff und konnte
mehrfach vorteilhaft seinen Springer auf b2 (schein)opfern, um damit
die weiße Königsstellung vollends aufzureißen. Den Grund für die
Verweigerung dieses Opfers konnte man erst am Ende erkennen: Schwarz
entschied die Partie mit einem herrlichen erstickten Mattangriff,
und dafür braucht man, wie jeder Anfänger schon weiß, einen Springer
;-) 4,5:1,5
Ich kam in der Modernen Partie recht gut aus der Eröffnung und hatte
im Mittelspiel starken Angriff. In der Zeitnotphase ließ ich ein
geschicktes Qualitätsopfer auf g7 zu, in der Hoffnung das Gegenspiel
im Keime ersticken zu können. So kam es zu einem Showdown auf der
langen schwarzen Diagonale, in der der gegnerische Läufer meinem
eingeklemmten König auf h8 mit Matt bedrohte. Daher musste ich meine
Beute wieder zurückgeben und auch wenn theoretisch noch
Gewinnchancen vorhanden waren, meinen Gegner ins Remis flüchten
lassen. 5:2
Den Endpunkt setzte heute Joachim, der etwas zu spät kam, da der Zug
wenige Meter vor dem Hammer Bahnhof zum stehen und erst nach 40 (!)
min wieder in Gang kam. Sein überaus betagter aber nicht minder
kampfeswillige Gegner wehrte sich mit seinem Budapester Gambit bis
zum bitteren Ende, musste sich aber unserem nicht weniger vehement
aufspielendem Mannschaftskameraden geschlagen geben. 6:2.
Damit sind wir auf dem zweiten Platz gelandet, eine Saison, die
bislang durchaus Gutes verheißt. Falls wir unsere Besetzungsprobleme
in Griff kriegen, könnten wir auch gegen die obere Tabellenhälfte,
die jetzt noch ansteht, punkten.



03.12.2017 - 21:18

Die zweite Mannschaft verliert erneut mit 3:5, diesmal gegen Welper 2

Heute ging es nach Welper zur vierten Runde. Und heute hätte es für uns laufen können, wir waren so nah dran. Aber Fortuna machte sich am Ende aus dem Staub, sehr bittere Erfahrung für alle.

Wir gingen schnell mit 2:0 in Führung, da Josés Gegner nicht antrat und Ibrahim schnell eine Figur plus die Partie gewann. Da war die Schachwelt noch rosarot. Dann zogen leider, passend zum Wetter, dunkle Wolken auf.

Zuerst verlor Andreas seine Partie, die lange ausgeglichen und spannend war. Das böse Pferd sollte hier als Killer fungieren und zwang Andreas zur Aufgabe. Bei Jochen war es heute ein fesselndes Erlebnis, was in ein total verlorenes Endspiel führte. Als dann leider Sebastian ebenfalls von dem "bösen" Rappen erwischt wurde, war die Führung dahin. Gerade Sebastian hatte es heute wohl in der Hand, aber unser bislang bester Spieler patzte zum unglücklichen Zeitpunkt, sehr schade.

Als dann auch Burkhard seine Partie verlor, diesmal völlig unnötig, es war mindestens Remis, war die Sache so ziemlich gelaufen.

Da half es auch nicht, dads Mike und ich Remis spielten. Irgendwie haben wir zuerst kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu. Kopf hoch, weitermachen, noch ist es nicht vorbei. (LW)



28.11.2017 - 22:07

Halbfinale im Vereinspokal

Am letzten Freitag wurden die beiden Halbfinale gespielt. Während die Partie von Lars
und Markus sehr schnell zugunsten von Lars endete, konnte sich John im zweiten
Halbfinale gegen Thomas durchsetzen !

Das Finale lautet daher: Lars Wörtler gegen John Rau

Gespielt wird am 19.01.18.



15.11.2017 - 22:21

Vereinspokal

Das Halbfinale ist gelost und kann ab sofort gespielt werden.
Die Paarungen lauten:

John Rau - Thomas Flügel
Lars Wörtler - Markus Rau

Das Finale wird am 19.01.18 gespielt, bis dahin muss das Halbfinale abgeschlossen
werden. (LW).



06.11.2017 - 09:14

Erfolgreiche Fahrt nach Gladbeck

Die dritte Runde der Verbandsliga führte unsere erste Mannschaft nach Gladbeck. Da Emmanouil sich noch im Urlaub befand, mussten wir ohne unseren Spitzenspieler auskommen. Lange sah es nach einem zähen Ringen mit ungewissem Ende aus.

Zwar gingen wir schnell nach einem Remis von Ralf und einem überraschenden Coup von Jan in der Eröffnung 1,5 : 0,5 in Führung. Unsere Gastgeber glichen jedoch mit einem Sieg gegen Joachim schnell wieder aus. Nachdem Norbert seine Partie Remis gab, und unsere "Bank" Dalibor dieses Mal verlor, gingen die Gastgeber sogar 3:2 in Führung. Den Ausgleich schaffte dann unser Altmeister Rolf mit Schwarz nach einer vorbildlich geführten französischen Verteidigung. Zwischenstand 3: 3.

Gespielt wurde nur noch an den beiden ersten Brettern und entschieden war hier noch nichts.

Unser Neuzugang Khyber kam recht unklar durch die Eröffnung, musste schließlich die Qualität für einen Bauern geben, konnte dann aber in ein Endspiel mit Turm, Läufer und Bauer gegen eine Dame abwickeln und nach 5 Stunden seinen zweiten Sieg im zweiten Spiel einfahren.

Noch länger musste Hubert am zweiten Brett ausharren. In der Abtauschvariante des Damengambits stand er zunächst etwas passiv. Für eine leichte Befreiung seines Spiels musste er einen isolierten Bauern auf d5 in Kauf nehmen. Die Wende brachte dann ein überraschendes Zwischenschach seines Springers, dass das Spiel nach wechselseitigen Mattdrohungen in ein Damenendspiel mit 2 Mehrbauern einmünden ließ, so dass es am Ende mit 5 : 3 doch noch zu einem eindeutigen Ergebnis kam. (RS)



14.10.2017 - 15:09

1. Runde des Vereinspokals - Ergebnisse

John Rau - Dieter Reininghaus 1-0
Thomas Flügel - Norwin Wegner 1-0
Markus Rau - Mike Mustafic 1-0
Ibrahim Basic - Lars Wörtler 0-1 (n.T.)

Die Auslosung des Halbfinales folgt. (LW)



12.10.2017 - 20:37

Die zweite Mannschaft verliert beim Aufstiegsfavoriten

Beim Verbandligaabsteiger aus Gelsenkirchen Buer musste unser Team heftig Lehrgeld zahlen. Bei durchschnittlich 150 DWZ-Punkten weniger sicher nicht verwunderlich.

Nachdem es nach der ersten Stunde an den acht Brettern für uns noch ganz gut aussah, kippte nur kurze Zeit später ein Brett nach dem anderen zugunsten der Bueraner.

Als erstes musste Alex am 4. Brett aufgeben, nachdem er die Eröffnung locker und sorglos runterspielte. Der Gegner,(letztjähriger IM-Bezwinger) eroberte dann völlig humorlos die Qualität und
kurze Zeit später den vollen Punkt. 0:1

Jose unser Mister Ungeschlagen hatte sich schnell eine Stellung erspielt, doch eine kurze Unaufmerksamkeit kostete ihm dann die Partie und seinen Titel. 0:2

Auch Andreas an Brett 5 leistete sich eine kleine Ungenauigkeit, die sein um 250 DWZ-Punkte besserer Gegner sofort bestrafte. 0:3

Als Burkhard am 6. Brett sein Spiel übereugend gewann keimte kurzfristig wieder Hoffnung im Hammer Lager auf. 1:3

Doch als Jochen an Brett 3 dem Druckspiel seines erfahrenen Kontrahenten nichts mehr entgegensetzen konnte war die Vorentscheidung gefallen. 1:4

Doch bis zur entgültigen Entscheidung vergingen nochmal fast 2 Stunden.

Lars unser Spitzenspieler überzog seinen Angriff gegen die Holländische Verteidigung, verlor einen Bauern und nach heftiger Gegenwehr auch seine Partie. 1:5

Gleichzeitig holte unser Junior Sebastian an Brett 7 ein nie gefährdestes Remis gegen einen 1900 DWZ-Spieler.

Kurz nach der Zeitkontrolle rettete sich Thomas am zweiten Brett (oder war es vielleicht doch sein Gegner) in eine Zugwiederholung. Remis

Damit war die 2:6 Packung amtlich. (TF)



08.10.2017 - 22:02

Erste Mannschaft springt nicht höher als sie muß

Am heutigen zweiten Spieltag der Verbandsliga stand Gerthe-Werne auf
dem Programm, einer der letztjährigen Aufsteiger. Absteiger gegen
Aufsteiger, eigentlich eine klare Sache. Aber es sollte anders
kommen. Wir gingen ersatzgeschwächt in diese Begegnung, Hubertus
wurde durch den Neuzugang der zweiten Mannschaft Ibrahim Basic
ersetzt.
Zunächst machte Dalibor an vier alles klar. Aus der englischen
Eröffnung kam er mit einem hässlichen Doppelbauern auf der offenen
c-Linie, hatte dafür aber einen Springer gegen den wichtigen Lg7
getauscht. Das Loch auf g7 machte dem Schwarzen sehr zu schaffen, am
Ende drohte sogar ein Damenopfer mit nachfolgendem Matt auf h8, was
die schwarze Majestät zum Abdanken bewog. 1:0
Unser Neuzugang Ibrahim am letzten Brett fehlte es leider an den
notwendigen Eröffnungskenntnissen. Gegen die Aljechin-Verteidigung
musste er einen Bauern ins Geschäft stecken. Als er dann noch
versuchte zu rochieren, obwohl der König bereits gezogen hatte,
stand es noch schlechter um ihn. Am Ende folgerichtig 1:1.
Dafür kam Rolf umso besser aus seiner (englischen?) Eröffnung. Unser
Altmeister stand lange Zeit richtig gut, gewann im
Schwerfigurenendspiel sogar einen Bauern. Am Ende reichte es zwar
nur für einen halben Punkt, aber dieser war, wie sich noch
herausstellen sollte, spielentscheidend. 1,5:1,5
Meine Partie begann nach einer Sizilianischen Verteidigung mit einem
Mehrbauern und Angriff recht vielversprechend endete aber abrupt mit
einem Turmeinsteller meinerseits. Der gefährlichste Moment einer
Partie ist immer der, wenn man glaubt, den Gewinnzug gefunden zu
haben. 1,5:2,5
Der Konter kam aber bald von unserem Mannschaftsführer Norbert, der
aus seinem Grünfeldinder hervorragend herauskam, dann seine Dame
gegen Turm, Läufer und Springer hergab, um schließlich entscheidend
über den weißen König herzufallen. 2,5:2,5
Unser Neuzugang Khaiber ließ am zweiten Brett seinem Gegner bei
seiner englischen Eröffnung kaum Chancen. Erst gewann er einen
Bauern, um dann die gegnerische Dame mitten auf dem Brett zu fangen.
Danach hatte der Gegner keine Lust mehr. 2,5:3,5
Die letzten beiden Partien dauerten dann aber noch weitere zwei
Stunden, mit durchaus wechselhaftem Spielglück. Jan-Thorwald musste
gegen eine holländische Verteidigung antreten, die zu einer
geschlossenen Stellung und schwerblütigem Spiel führte. Dann gewann
er einen Bauern, der aber mitten in Feindesland lag und nur schwer
voranzubringen war. Schließlich bekam der Gegner sogar Gegenangriff,
so dass unser sechstes Brett sich in eine Zugwiederholung flüchten
musste. 3:4
Jetzt lag es allein in der Hand von Ralf, der schon lange an einem
Turmendspiel mit Minusbauern laborierte. Irgendwie fand der Gegner
keine vernünftige Fortsetzung, vermutlich war das Endspiel sogar
theoretisch remis. Wie auch immer, diese Punkteteilung sicherte uns
den knappen Sieg. 4,5:3,5
So haben wir zumindest formal alle Chancen gewahrt, aber unsere
dünne Personaldecke wird uns vermutlich noch Sorgen bereiten.



Archiv: [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41]