Schachvereinigung Hamm
SV Hamm 1911 / SV Werries 1927









Listinus Toplisten


Unsere Sponsoren:




teileSHOP.DE
Google



Aktuelles


25.01.2015 - 23:15

Erste schlägt den Spitzenreiter!

An diesem Spieltag hatten wir uns nur wenig Chancen ausgerechnet. Ging
es doch schließlich gegen den Tabellenersten aus Bochum! Dieser ließ
zwar einen der beiden IM zu Hause, aber auch so war er nominell
deutlich favorisiert. Auch wir mussten auf Milan verzichten, der
schließlich von unserem Altmeister Rolf vertreten wurde.
Den Anfang machte heute unser Mannschaftsführer Norbert. Sein Gegner
opferte gleich zwei Bauern in der Sizilianischen Eröffnung, und bekam
dafür etwas Druck auf die schwarze Stellung. Unser fünftes Brett stand
zwar objektiv besser, wollte aber nichts riskieren und willigte daher
in eine Zugwiederholung ein. 0,5:0,5
Ralf hatte diese Saison bislang wenig Glück, heute aber schlug seine
Stunde. Sein Gegner am zweiten Brett opferte in einer Sämisch
Eröffnung sowohl am Damenflügel als auch am Königsflügel Material, um
zu Königsangriff zu kommen. Unser Mann konnte diesen nicht nur
zurückschlagen, sondern obendrein auch noch die Damen tauschen. Das
Endspiel mit drei Minusbauern wollte sich der Schwarze nicht mehr
zeigen lassen. 1,5:0,5
Auch Hubertus am dritten Brett fuhr heute einen vollen Punkt ein. Die
Eröffnung, eine englische Partie verlief eigentlich sehr ausgeglichen.
Sein Gegner wollte aber wohl zuviel und wurde klassisch ausgekontert.
2,5:0,5
George spielte an vier auch eine Englische Eröffnung mit
Doppelfianchetto. Irgendwie geriet er trotz der weißen Steine in
Entwicklungsrückstand. Dies nutzte der Gegner eiskalt, um entscheidend
am Damenflügel einzudringen. 2,5:1,5
An Joachims siebten Brett herrschte wie schon häufiger die Zeitnot.
Irritiert musste ich aber zur Kenntnis nehmen, dass sein Gegner zuviel
Zeit verbraucht hatte, während unser Mann noch über eine Stunde auf
der Uhr hatte. Verkehrte Welt! Dabei stand Joachim nach einer
sizilianischen Eröffnung mit Lb5 recht passabel, spielte aber auf
Nummer sicher und lenkte in den Remishafen ein. 3:2
Auch unser Ersatzspieler Rolf kam an acht gut aus der Eröffnung. Er
hatte schon ordentlichen Angriff, der aber nicht ganz durchschlug.
Immerhin reichte es für einen halben Punkt. 3,5:2,5
Meine eigene holländische Eröffnung verlief nicht ganz nach Plan, ein
Bauer blieb auf der Strecke. Leider verpasste ich den Turmtausch, der
mir aufgrund der ungleichen Läufer noch gute Remischancen gewährt
hätte. So aber drängte mich mein Gegner geschickt zurück und gewann
erst einen zweiten Bauern und schließlich die Partie. 3,5:3,5.
Nun hing alles, mal wieder, an Dalibor. Dieser spielte schon wieder
einen Damengambit mit e3, so dass sein schwarzfeldriger Läufer
innerhalb der Bauernkette blieb. Bis ins späte Mittelspiel war dieser
Großbauer sein Sorgenkind. Dann aber kam seine große Stunde. Schwarz
opferte aus nicht nachvollziehbaren Gründen seinen Bauern auf d5, so
dass der Läufer nun plötzlich die ganze lange Diagonale von a1 bis h8
beherrschte. Dieser Umstand erwies sich als entscheidend, auch wenn
unser bislang erfolgreichster Spieler nicht immer den direkten Weg
wählte. Kurzum, Schwarz erlag dem Druck und so hieß es am Ende
spektakulär 4,5:3,5 gegen den Spitzenreiter!
Da auch unsere Konkurrenten punkten konnten, bleiben wir vorläufig auf
dem drittletzten Tabellenplatz. Es steht aber unter anderem noch das
Spiel gegen den Tabellenletzten aus, das uns aus dem Abstiegsbereich
herauskatapultieren könnte. Es bleibt spannend!



18.01.2015 - 12:50

Die Mannschaftsbegegnung unserer 4. Mannschaft gegen SV Ahlen 4 ist abgesagt worden.

Klaus Flehmig



18.01.2015 - 12:41

Jahreshauptversammlung am 23. 01. 2015

Hallo Schachfreunde!

Am kommenden Freitag findet unsere Jahreshauptversammlung statt. Der Aushang im Vereinslokal ist satzungsgemäß erfolgt. Einladungen sind auch noch per Mail an alle ergangen!

Wem es irgendwie möglich ist, sollte kommen, denn die Zukunft unseres Vereins steht mit der Wahl des neuen Vorstandes auf dem Spiel!

Klaus Flehmig



11.01.2015 - 22:49

Wichtiges Mannschaftsremis der Zweiten gegen Werl

Die zweite Mannschaft ist heute ein wenig ersatzgeschwächt nach Werl gefahren. Es
stellte sich aber vor Ort heraus, dass auch Werl auf drei Stammspieler verzichten
musste. Ich war also schon ein wenig vorsichtig optimistisch. Burkhard remisierte
heute als erster. Danach folgten weitere Remis durch Thomas, Sebastian und Jens.
Noch war also nichts passiert. Danach konnte auch Hajo, mit der Qualität weniger,
seine Partie remisieren. Tolle Leistung. Leider stand es um Timm nicht allzu gut, er
musste in klar schlechterer Stellung aufgeben. Werl führte nun. Als dann auch noch
Mike Remis spielte, war klar, dass es heute an mir hängen würde, einen Punkt zu
holen. Mein Gegner stand meines Erachtens die ganze Partie über schlecht und verlor
folgerichtig einen Bauern. Im Laufe der Partie wurde mir aber die Schwierigkeit meiner
Mission immer deutlicher. Als er in der entscheidenden Phase aber den Bauern nicht
zurückgewann, wusste ich, dass man nur ein wenig Geduld braucht. So war es dann
nach 5,5 Stunden passiert, mein Gegner patzte und stand sofort verloren. Endstand
gegen Werl 4-4. Ein ganz wichtiger Punkt im Abstiegskampf für uns, kann man auch an
der aktuellen Tabelle ablesen :-). (LW)



22.12.2014 - 20:09

Weihnachtsgrüße

Hallo Schachfreunde!

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

Gesundheit, viel Glück und Erfolg im Neuen Jahr!

Am 2. Januar 2015 wollen wir für alle Unentwegten um 19 Uhr das Lokal aufschließen.
Alles Gute der Vorstand



21.12.2014 - 23:03

Lichtblick für die Erste

In der vierten Runde der Regionalliga durften wir heute in Mülheim antreten. Deren Drittvertretung musste zu unserem Glück auf ihren Großmeister (!) Daniel Hausrath verzichten, hatte sich dieser doch schon in der Bundesliga festgespielt. Aber auch wir konnten nicht in Bestbesetzung spielen. Hubertus und Norbert waren kurzfristig erkrankt und mussten durch Rolf und unseren Nachwuchsspieler Sebastian Brieger ersetzt werden.

Unternehmungslustig agierte Joachim an 6 gegen eine unkonventionelle f4-Eröffnung. Er hatte schon vehementen Angriff auf den Damenflügel, als ihm plötzlich seine beiden Angriffsbauern abhanden kamen. Schade!
0:1

Auch Sebastian bekam am achten Brett die gleiche Eröffnung vorgesetzt. Mangels Erfahrung behandelte er im Gegensatz zu Joachim die Eröffnung nicht so genau und hatte schon bald einen schweren Stand. Als dann auch noch der gegnerische Turm in die eigene Stellung eindrang war es vorbei. 0:2. Leider kein gelungener Auftakt.

Ralf spielte an zwei gegen eine Englische Eröffnung. Er stellte sich geschickt auf und konnte das Spiel bald ausgleichen. Sein Gegner riskierte aber nicht viel, so dass es zur gerechten Punkteteilung kam. 0,5:2,5

Am siebten Brett stellte sich Rolf in der Englischen Eröffnung sehr solide mit c4 und e4 auf, wobei es hier aber beiden Parteien recht schwer fällt, auf Gewinn zu spielen. So wurde denn auch alsbald die Friedenspfeife geraucht. 1:3

Auch Dalibor, heute am ungewohnten fünften Brett, konnte aus seiner Eröffnung - Benoni - keinen greifbaren Vorteil herausholen. So musste sich unser bislang erfolgreichster Spieler mit einem halben Punkt zufriedengeben. 1,5:3,5.

George spielte wie immer aktiv, diesmal Damenindisch. Sein Druck am Königsflügel brachte ihm immerhin eine Qualität ein. Als unser viertes Brett dann noch seinen Freibauern auf die vorletzte Reihe vorpreschen lassen konnte, musste sein Gegner noch eine Figur drauflegen. Zuviel des Guten! 2,5:3,5

Ich durfte heute am Spitzenbrett gegen einen Holländer antreten. (Nur die Eröffnung, nicht der Spieler ;-). Irgendwie behandelte mein Gegner diesen recht merkwürdig, so dass ich in einem Turmendspiel mit einem Mehrbauern landete. Angeblich sind alle Turmendspiele Remis, dieses aber machte zu meinem Glück eine Ausnahme. 3,5:3,5

Nun kam es auf die letzte Partie an. Milan spielte dabei gegen Phillip Limbourg, ein gefährlicher Gegner, mit dem ich schon selbst ein halbes Dutzend Mal die Klinge kreuzen durfte. Unser drittes Brett verlor im Mittelspiel einen Bauern, konnte aber geschickter Weise in ein Endspiel mit ungleichen Läufern abwickeln. Dieses remis zu halten, erwies sich als schwieriger, als auf den ersten Blick zu erkennen. Aber Milan meisterte seine Aufgabe mit Bravour zum Endstand von 4:4.

Zwei magere Punkte aus vier Spielen. Sieht nicht viel aus, reicht auch nur für den drittletzten Platz. Gegen die letzten beiden dürfen wir noch ran, da wird es sich erweisen. (ES)



17.12.2014 - 21:35

Weihnachtsblitzturnier

Am letzten Freitag wurde das Abschlussevent des Jahres 2014 gespielt. Das
Blitzturnier war bis zum Schluss spannend. Der Turniersieg wurde erst im Tiebreak
zwischen Ralf und Dalibor ausgespielt. Den Tiebreak gewann schlussendlich Dalibor
mit 2-1. Herzlichen Glückwunsch. Zweiter wurde somit Ralf vor dem dritten des Turniers
Ibrahim. (LW)



07.12.2014 - 19:49

Bittere Niederlage für die zweite Mannschaft

Leider wird auch die zweite Mannschaft bis zum Ende gegen den Abstieg spielen. Wir hatten heute eine Superchance, uns abzusetzen und haben sie teilweise kläglich vergeben (mich eingeschlossen).

Es war sogar relativ früh klar, dass es heute etwas geben könnte. Wir haben schon 2:0 geführt, was sollte also noch schiefgehen. Danach so ziemlich alles, kann man sagen.

Zuerst die positiven Nachrichten, Timm und John Rau haben ihre Partien gewonnen, super Leistung gerade auch von John. Dann ging es noch eine Weile gut, aber mit dem Remis von Thomas wurden zeitgleich die Partien von Mike und Jochen verloren gegeben, der Ausgleich.

Unter Zeitverlust verlor dann auch Sebastian seine Partie, Bönen führte auf einmal. Es hätte noch alles gutgehen können, wenn ich meine absolute Gewinnstellung mit einem winzigen Zug nicht zum
Tod-Remis gemacht hätte.

Aber schlimmer kam es dann für Andreas, auch er war in einer gewonnenen Partie und übersieht dann die Springergabel zum Verlust. Mit etwas Abstand zum Spiel kann man resümieren, dass dieser Mannschaftskampf wirklich unglücklich gelaufen ist. Weitermachen. Shit happens! auch im Schach. (LW).



23.11.2014 - 22:39

Erste Mannschaft weiter im Abwärtsstrudel

Heute hatten wir den NRW-Klassen Absteiger aus Herne-Sodingen zu Gast.
Zwar fehlten bei unseren Gästen zwei der oberen Bretter, aber auch wir
mussten auf George und Joachim verzichten. Dafür sprangen dann Rolf
und Mike ein.
Ralf verpasste am zweiten Brett in der Tarrasch-Variante des
Damengambits die richtige Fortsetzung und sah sich bereits von Anfang
an einem unangenehmen Druck ausgesetzt. Als er dann auch noch mit dem
falschen Turm auf c3 zurückschlug, war nicht etwa ein Bauer futsch,
sondern gleich der König am Ende. 0:1
Lange Zeit sah es so aus, als hätte Hubertus am dritten Brett nach
einer Caro-Kann Eröffnung etwas mehr vom Spiel. Dann aber konnte sein
Widersacher nicht nur die Damen tauschen, sondern auch noch seinen
Doppelbauern loswerden. Danach war auf beiden Seiten nicht mehr viel
drin, und man einigte sich auf die gerechte Punkteteilung. 0,5:1,5
Milan stand nach der skandinavischen Eröffnung eigentlich ganz gut,
wickelte aber in ein unglückliches Schwerfigurenendspiel ab. Bald war
schon ein Bauer abhanden gekommen. Aber unser viertes Brett
verteidigte sich zäh, und konnte seinem Gegner schließlich doch noch
ein Remis abringen. 1:2
Unser Mannschaftsführer Norbert stand schon nach vier Zügen gegen die
Englische Eröffnung vor dem Scheideweg. Lieber die theorielastige
Hauptvariante spielen, oder aber eine weniger bekannte Nebenvariante
wählen? Norbert entschied sich für letzteren Weg, stand aber dafür
recht beengt, ohne große Aussicht auf Gegenspiel. Dies wusste der
Weißspieler geschickt auszunutzen und eroberte schließlich eine
Qualität. Als dann auch noch die gegnerischen Türme eindrangen war es
vorbei. 1:3
Dalibor, heute am sechsten Brett, spielt diese Saison wie ein junger
Gott. Die Eröffnung, ein angenommenes Damengambit, verlief eher zu
Gunsten von Schwarz. Dann aber gelang es unserem Mannschaftskamerad
immer mehr Boden gut zu machen und schließlich in die gegnerische
Stellung einzudringen. Danach dauerte es auch nicht mehr lang. 2:3
Meine eigene Partie am ersten Brett verlief nach der modernen
Eröffnung nicht so recht nach meiner Vorstellung. Durch etwas
ungenaues Spiel konnte ich aber doch noch ausgleichen. Nun hatte ich
die Wahl das weiße Bauernzentrum (e4, d4) mittels e5 oder c5 zu
attackieren. Dummerweise entschied ich mich für den falschen Bauern,
denn der e5 Bauer stand nun meinem eigenen Lg7 im Wege. Das
nachfolgende Endspiel, wenn auch theoretisch Remis, war für meinen
Gegner einfacher zu spielen und genau genommen hat er es auch gut
behandelt. 2:4
Nun waren nur noch zwei Partien zu spielen, die unserer Ersatzleute.
Rolf hatte nach der Meraner Partie gutes Gegenspiel erhalten, aber in
der Endphase durch eine Ungenauigkeit eine Figur eingebüßt. Mike
hingegen spielte gegen das Damenindisch recht souverän und konnte in
einer geschlossenen Stellung auf das beweglichere Springerpaar pochen.
Nicht immer ist ein Läuferpaar ein Vorteil. Aber dann tauschte sich
alles ab, bis auf Dame und Turm, und dieses Endspiel war wohl nur
schwer zu gewinnen. Am Ende lief es dann auf zwei remis hinaus, die
das Endresultat von 3:5 gegen uns markierte und uns auf den vorletzten
Tabellenplatz katapultierte.
Noch haben wir Chancen auf den Klassenerhalt, aber die Luft wird von
Mal zu Mal dünner. (ES)



03.11.2014 - 22:33

Wichtiger Sieg der zweiten Mannschaft gegen Caissa

Gestern hat die zweite Mannschaft einen ordentlichen Schritt in Richtung Klassenerhalt
gemacht. Der Sieg gegen Caissa war sowohl verdient aber auch absolut wichtig.
Gewonnen hat gestern zuerst Mike, der damit seine Durststrecke beendete. Danach
remisierte Burkhard seine Partie, eine gute Saison für ihn. Leider hat Andreas in
aussichtsreicher Position seine Partie quasi weggeworfen, schade. Das nächste Spiel
ging wieder Remis aus, Sebastian kam gut aus der Eröffnung und man war geneigt zu
sagen, er könne sie gewinnen. Der Gegner verteidigte sich aber gut und so wurde das
Remis angenommen. Danach gewann Jochen in einer wilden Stellung seine Partie. Er
meinte danach zu mir, es hätte soviel zu rechnen gegeben, da hatte er kein Bock drauf
und hat einfach gespielt. Top, denn damit stand es bereits 3-2 für uns. Ich sagte dann
zu Hajo, er könne gerne Remis spielen, aber er wollte wohl gewinnen. Naja, dies war
technisch fast unmöglich, also auch Remis. Mein Gegner musste mein Remisangebot ja
ablehnen, aber nach dem Generalabtausch blieben sein Pferd und mein starker Läufer
über, er konnte also nicht mehr gewinnen - auch Remis. Es stand 4-3. Die letzte Partie
war die von Thomas, eine Gewinnstellung mit der Qualität mehr. Ich wusste, das war es
für uns. Thomas machte es zum Schluss ein bisschen kompliziert und gewann dann.
Endergebnis 5-3.
Fazit: super wichtige Punkte gegen einen direkten Gegner, ich bin sehr zufrieden.
Großes Lob an die Mannschaft. (LW)



Archiv: [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40]