Schachvereinigung Hamm
SV Hamm 1911 / SV Werries 1927









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Aktuelles


06.04.2014 - 22:28

Erste schafft Sprung in die Regionalliga!

Am letzten Spieltag der Verbandsliga hatten wir die Mannschaft aus Wattenscheid zu Gast. Während unsere Gäste zwei Stammspieler ersetzen mussten, fehlte bei uns lediglich Rolf, für den kurzfristig Mustafic einsprang. Von vornherein war uns klar, dass vier Punkte für den Aufstieg genügen würden, so wurde die Devise ausgerufen, kein unnötiges Risiko einzugehen. Entsprechend verhalten waren daher auch die Partieanlagen.
Den ersten Schritt machte heute unser Mannschaftsführer Norbert. Sein Gegner war kein Unbekannter, spielte Frank Zwielich doch vor vielen Jahren noch im Schachverein Hamm 1911. Selbiger bot schon in der Eröffnung ein Bauernopfer an, verband dieses Opfer aber mit einem Remisangebot. Unser fünftes Brett hatte sich auf diese Stellung nicht recht vorbereitet und zog es daher vor, das Friedensangebot anzunehmen. 0,5:0,5
Joachim spielte an sieben mit Schwarz einen Sizilianer, der von Weiß (der einzigen Dame im Feld) mit Lb5 und Lc6x behandelt wurde. Die entstehende Stellung ist geschlossen und zieht gewöhnlich langwierige Positionskämpfe nach sich. Darauf hatten die beiden Kontrahenten aber offensichtlich keine Lust, und beschlossen daher alle weiteren Feindseligkeiten einzustellen. 1:1
George, unser Neuzugang am Brett vier spielte wie üblich seine Englische Eröffnung. Diese Aufstellung wurde vom Gegner symmetrisch kopiert, was vielleicht der Grund war, dass keine Seite einen Vorteil für sich erkennen konnte. Folgerichtig wurden auch hier die Punkte geteilt. 1,5:1,5
Am Brett drei hatte es Hubertus mit einer Caro-Kann Eröffnung zu tun. Beide Kontrahenten spielten eine der Hauptvarianten, die bekanntlich sehr weit ausanalysiert ist. Den Kontrahenten fehlte es wohl an Kampfgeist, so dass auch hier das Kriegsbeil begraben wurde. 2:2
Unser Ersatzmann Mike behandelte seine Sizilianisch-Eröffnung etwas merkwürdig mit a3, so dass er wohl froh war, von seinem Gegner ein Remisangebot zu bekommen. Objektiv stand unser achtes Brett wohl nicht wirklich schlechter, aber ausgeglichen hatte sein Widerpart ganz bestimmt. Der Devise kein Risiko folgend entschied sich auch Mike für den Spatz in der Hand. 2,5:2,5
Recht unorthodox spielte wie immer Dalibor, diesmal in einer Englischen Eröffnung. Zunächst verstellte er sich seinen eigenen e-Bauern mittels Le3, um dann aber mit h3 und g4 Druck auf die feindliche Stellung auszuüben. Als er dann auch noch den f-Bauern nach f4 setzte, ohne zu rochieren versteht sich, bekam der Gegner wohl etwas, sagen wir mal Respekt, und bot eine Punkteteilung an. Nach kurzer Rücksprache mit unserem Mannschaftsführer nahm unser sechstes Brett diese auch an. 3:3
Zum ersten Mal in meiner langjährigen Schachlaufbahn bekam ich es mit Grobs Angriff: 1.g4! zu tun. Mein Gegner opferte zunächst einen, dann noch einen Bauern. Ich hatte zwar das dumpfe Gefühl gut zu stehen, aber risikolos war dieses Spiel eindeutig nicht. Da mir nicht klar war, ob es sich hier um eine vorbereitete Variante handelte, bot ich vorsichtig Remis an. Als dieses spontan angenommen wurde, war mir klar, dass ich wirklich besser stand. Nachher ist man immer schlauer. Schade auch! 3,5:3,5
Das letzte Spiel des Tages bestritt diesmal Ralf am Brett zwei. Er versuchte sich heute an einem geschlossenen Sizilianer, der zu meiner Überraschung aber nicht geschlossen blieb. Schon in der Eröffnung gelang es Weiß d4 durchzusetzen, wonach auf d6 ein schwacher Bauer verblieb. Ob diese Stellung wirklich zu gewinnen ist, werden wir nicht mehr erfahren, denn schweren Herzens entschloss sich Ralf, aus mannschaftdienlichen Gründen den Remishafen anzusteuern und damit den Endstand 4:4 perfekt zu machen.
Damit sollte der Aufstieg in die Regionalliga besiegelt sein! In der nächsten Saison werden wir es vermutlich sehr schwer haben, denn wie es scheint, sind wir die DWZ-schwächste Mannschaft in dieser Liga. Nun denn: Viel Feind, viel Ehr! (ES)



17.03.2014 - 23:09

Der achte Bezirksligaspieltag endet für die zweite Mannschaft mit einem Unentschieden

Die zweite Mannschaft erlebte am gestrigen Spieltag eine wahre Achterbahnfahrt.
Zunächst bekommen wir von Kamen einen Punkt geschenkt, da das achte Brett fehlte.
Wolfram konnte also früh nach Hause gehen.
Mein Gegner erlaubte mir, meine neue Lieblingseröffnung zu spielen, das Smith-Morra
Gambit. Als er im zwölften Zug seine Dame auf f6 stellte, dachte er wahrscheinlich
noch, dass er einigermaßen gut stand. Aber dieses Gambit ist deshalb so gefährlich,
weil Schwarz doch so oft fehl greifen kann. Ganze 7 Züge später, musste er schon die
weiße Fahne hissen. Die Dame war soeben verloren gegangen und damit wohl auch
das Spiel, eine kleine Smith-Morra Symphonie.
Nun stand es nach einer gespielten Stunde 2-0 für uns, aber jetzt wendete sich
erstmals das Blatt. Burkhard, der eigentlich top mit einem Bauern mehr aus der
Eröffnung kam, übersah ein Abzug des Läufers und musste die Qualität geben. Wenig
später gab er in deutlich schlechterer Stellung auf. Zwischenzeitlich stand es um Mike
schon recht schlecht und Andreas hatte gerade seine Dame gegeben. Beide Spieler
(gerade auch Mike) kämpften aber tapfer weiter. Andreas konnte die Stellung um seinen
König herum noch ein wenig halten, aber als der König hinzukam, gab er wenig später
auf. Nun stand es 2-2.
Sebastian spielte erneut wirklich toll auf, indem er sich von Anfang an einen
Stellungsvorteil sicherte. Als er dann im weiteren Verlauf eine leisen Turmzug machte,
dieser wurde vom Gegner wohl unterschätzt, konnte er im darauffolgenden den Läufer
von der Diagonalen weglocken. Dieser Läufer sicherte aber das gegnerische Pferd,
welches nun verloren war. Folgerichtig gab sein Gegner später auch auf.
Die erneute Führung für uns. 3-2.
Ich glaube viele Schachspieler hätten an Mikes Stelle schon lange aufgegeben, denn er
spielte fast das gesamte Spiel über mit einem Turm weniger. Aber Mike wollte es noch
versuchen. Leider lies sich sein Gegner auf keine Fehler mehr ein und fuhr das Spiel
souverän nach Hause. Es stand erneut ausgeglichen. 3-3.
Jochen, der eine tolle Saison spielt, konnte sein Spiel durch einen Turmeinschlag
entscheiden, denn er gewann dadurch gleich 2 Pferde. Als sein Gegner dann
freundlicherweise seinen Turm gegen ein Pferd tauschte, war der Rest nur noch
Formsache. Jochen sagte mir, als er mit einem Bauern zurücklag, das er das Spiel jetzt
gewinnt. Super Einstellung, weiter so. Das Mannschaftsremis war erreicht, 4-3.
Aber es sollte keinen Nachschlag mehr geben, obwohl Thomas das gesamte
Mittelspiel über besser stand. Sein Gegner erwies sich als hartnäckig und gab nie
auf. Nach dem Austausch der beiden Damen, kam es dann leider zu einem
ungünstigen Endspiel für Thomas, dies konnte er nicht gewinnen. Schade, heute war
eindeutig mehr drin, denn sowohl Thomas wie auch Mike lehnten Remisangebote der
Gegner jeweils ab. Wer will es ihnen verübeln, sie wollten halt gewinnen.
Schlussendlich sichert uns der Punkt nun eindeutig die Klasse, also warum sich
grämen. Alles ist gut. (LW)



11.03.2014 - 22:51

Hubert Voss gewinnt die Vereinsmeisterschaft

Am Freitag gewann Hubert völlig verdient und sehr souverän die Vereinsmeisterschaft
im Keizer System. Mit 6,5 aus 7 und 121 Keizer Punkten eine klare Angelegenheit.
Glückwunsch! Auf dem zweiten Platz landet mit 5 aus 7 (83,5 Keizer) Lars Wörtler. Den
dritten Platz nimmt Walter Wiese mit 3,5 aus 6 (61 Keizer) ein. Alle weiteren
Platzierungen findet ihr in der Rubrik. Mein persönliches Fazit lautet: das Keizer System
hat sich bewährt. (LW)



09.03.2014 - 22:36

Erste ist nicht aufzuhalten!

Am vorletzten Spieltag der Verbandsliga trafen wir auf den Gastgeber aus Dortmund-Brackel. Dieser traditionsreiche Verein, der noch vor wenigen Jahren in der Bundesliga spielte, stand vor diesem Spieltag mit seiner 2. Mannschaft noch auf dem zweiten Platz, direkt hinter uns. Eigentlich verwunderlich, denn laut DWZ-Schnitt sollten sie auf dem vorletzten rangieren. Aber beim Schach läuft es eben nicht immer nach Plan. Umso wichtiger, dass wir auch heute wieder in Bestbesetzung auflaufen durften. Das sechste Mal in dieser Saison, vermutlich Vereinsrekord ;-)
Nach etwa drei Stunden Spielzeit stand niemand aus unserer Mannschaft schlechter, einige eher etwas besser. Dann aber ging es Schlag auf Schlag.
Unser Mannschaftsführer Norbert schloss am fünften Brett im Damengambit die Stellung mittels c5 ab, konnte aber den Konter e5 nicht verhindern. Danach bekam Schwarz Ausgleich und Weiß entschied sich nach einem Remisangebot für den Spatz in der Hand. 0,5:0,5
Unser Altmeister Rolf spielte am letzten Brett wie immer seine Aljechin-Verteidigung und konnte hier schon in der Eröffnung seinem Widerpart einen Bauern abluchsen. Diesen Mehrbauern münzte er schließlich in einen ganzen Punkt um. Damit beendete er gleichzeitig auch seine Durststrecke nach fünf Spielen ohne Sieg. 1,5:0,5
Dann schlug Hubertus zu, der sich in dieser Saison eher etwas schwer getan hat. In der Schottischen Partie rochierte sein Gegner lang, was ein scharfes Spiel versprach. Schwarz war schon fast bis zum gegnerischen König durchgedrungen als der Turm unseres dritten Brettes unwiderstehlich auf c6 mit Schach einschlug. Dieser Turm war nicht zu schlagen, weil sonst die Dame einem Familienschach zum Opfer gefallen wäre. So aber fielen die weißen Schwerfiguren über den schwarzen Monarchen her, so dass dieser nur noch abdanken konnte. 2,5:0,5
Nach diesem beruhigendem Vorsprung kam es zu einigen Remisen.
Am ersten Brett hatte ich mich auf eine eher seltene Variante des Damengambits verlegt. Diese kostete meinem Gegner zwar viel Zeit, brachte aber de Facto kaum Vorteil. In der entstandenen unklaren aber ausgeglichenen Stellung bot ich Remis, welches mein Gegner nicht ausschlug. 3:1
Ralf überraschte seinen Gegner im Lg5-System mit einem ungewöhnlichen Damenausfall, der ihm zwar eine Qualität einbrachte aber gleichzeitig Entwicklungsrückstand. Um diesen wieder aufzuholen steckte unser zweites Brett noch einen Bauern ins Geschäft, kam aber auch danach mit seinen Figuren nicht so richtig heraus. Am Ende hielten sich die beiderseitigen Chancen die Waage, so dass man beschloss auf weitere Gewinnversuche zu verzichten. 3,5:1,5
Unser Neuzugang George kommt immer besser ins Spiel. Stand er nach der Eröffnung, eine Moderne Verteidigung gegen den Drei-Bauernangriff, noch eher passiv, gelang es unserem vierten Brett seinen Gegner im Schwerfiguren-Endspiel immer weiter zurückzudrängen und schließlich die Initiative zu erlangen. Als dann noch die schwarzen Figuren in die weiße Stellung eindrangen, konnte der weiße König nur noch die weiße Fahne schwenken. Der Mannschaftskampf war entschieden 4,5:1,5
Danach folgten lediglich noch unspektakuläre Remisen.
Joachim spielte an sieben gegen eine Altindische Verteidigung. Sein Gegner konnte zwar die wichtige f-Linie besetzen, hatte auf dieser aber keine Einbruchsfelder. Da keine Seite mehr vorankam beschloss man im beiderseitigen Einvernehmen alle weiteren Kampfhandlungen am siebten Brett einzustellen. 5:2
Dalibor spielte seinen Pirc recht aktiv, ermuntert durch den passiven Gegnerzug f3. Dabei übersah er aber ein unangenehmes Schach auf der e-Linie, was ihm nicht nur die Rochade kostete, sondern auch die Koordination seiner Figuren erschwerte. Am Ende begnügte sich der erfolgreichste Spieler unserer Mannschaft und auch der ganzen Verbandsliga 2 (!) mit einem Remis. Schließlich sind ja auch 6,5 aus 8 nicht zu verachten! Endstand 5,5:2,5
Mit diesem Sieg nähern wir uns mit großen Schritten der Meisterschaft in der Verbandsliga Gruppe 2, was vermutlich auch den Aufstieg in die Regionalliga bedeutet. Eine Super-Mannschaftsleistung, die vor allem auch darin begründet liegt, dass wir fast immer in Bestbesetzung antreten konnten. Dieses Engagement für die Mannschaft und für den Verein ist vorbildlich und wird zu Recht honoriert! (ES)



01.03.2014 - 15:11

Ralf Schlaap gewinnt das spannende Pokalfinale

Nach 4 aufeinanderfolgenden Remis konnte Ralf Schlaap im letzten und
entscheidenden Blitzspiel den Pokal gewinnen. Ein tolles Finale! Glückwunsch an den
neuen Pokalsieger! (LW)





16.02.2014 - 21:40

Erste Mannschaft zurück auf der Erfolgsspur

Am siebten von neun Spieltagen hatten wir Heimrecht gegen Bochum-Linden, ein altbekannter Gegner, der in den vergangenen Jahren immer einen interessanten Kampf versprach. Während unsere Gäste das vierte Brett ersetzen mussten, durften wir nun schon das fünfte Mal in dieser Saison in Bestbesetzung antreten. Ein gutes Vorzeichen!
Ich hatte am Spitzenbrett das zweifelhafte Vergnügen, gegen den Favoriten-Schreck anzutreten. Dieser machte seinem Namen alle Ehre und erspielte sich bereits in der Königsindischen Eröffnung leichte Vorteile. Da ich in der letzten Saison gegen eben diesen Gegner das Nachsehen hatte, bot ich ein vorsichtiges Remis. Nach etwa einer Stunde (!) Bedenkzeit wurde dies auch angenommen. 0,5:0,5
Kurze Zeit später schlug unser bester Punktesammler Dalibor an Brett sechs erneut zu. Die altindische Verteidigung seines Opponenten hatte er schon vehement zurückgedrängt, einen Bauern gewonnen und einen feindlichen Turm kaltgestellt, als sein Gegner ihm noch weiteres Material (Springer und Dame) zum Fraße vorwarf. Da jede weitere Gegenwehr offensichtlich vollkommen zwecklos war, warf Schwarz das Handtuch. 1,5:0,5
Auch unser Neuzugang George macht sich diese Saison richtig gut! Am vierten Brett spielte er wie üblich Englisch und konnte nach der Eröffnung einen Mehrbauern sein eigen nennen. Andere hätten vielleicht versucht, diesen umzuwandeln, nicht so George. Er ließ seinen Freibauern links liegen und griff anstatt dessen den gegnerischen König direkt an. Mit Erfolg, nach wenigen Zügen dankte die feindliche Majestät ab! 2,5:0,5
In der Zwischenzeit gab es drei Remis hintereinander. Hubertus wehrte sich zäh in einem schlechteren Endspiel, welches aus einem Nimzoinder entstanden war. Als aber sein Gegner ein Zwischenschach übersah, hatte unser drittes Brett plötzlich im Turmendspiel einen (Doppel-) Bauern mehr! Diesen Vorteil erfolgreich umzusetzen, ist bekanntlich schwer, so wurde auch hier am Ende das Kriegsbeil begraben. 3:1
Unser Altmeister Rolf konnte heute am letzten Brett seine schwarze Serie beenden. Nach einem etwas eigentümlich behandelten Albins Gegengambit stand er zeitweise etwas besser, büsste diesen Vorteil aber wieder ein, als er versuchte, Linien am Königsflügel zu öffnen. Danach kam es zu einer Zugwiederholung, gegen die beide Spieler nichts einzuwenden hatten. 3,5:1,5
Ralf kam eigentlich recht bequem aus der Karlsbader Variante des Damengambits. Nach einigen ungenauen Zügen wendete sich aber das Blatt, und die schwarzen Figuren machten Druck auf den weißen Königsflügel. Mit etwas Mühe konnte sich unser zweites Brett aber noch behaupten, so dass auch hier die Friedenspfeife geraucht wurde. 4:2.
Zwei Bretter waren noch aktiv und an beiden sah es gut für uns aus.
Unser Mannschaftführer Norbert spielte eine ellenlange Theorievariante im Vierbauernangriff des Königsinders. Als sein Gegner aber im 26. (!) Zug fehlgriff (Kg1 statt h3) stand unser fünftes Brett schon besser. Ein Fehlzug kommt selten allein, so waren auch die nächsten weißen Züge suboptimal, so dass unser Mann am Ende mit zwei Leichtfiguren und Bauern gegen einen Turm im Endspiel anzutreten hatte. Eigentlich eine klare Sache, aber mitunter gibt es da schon technische Hürden zu überwinden. Als Norbert dann aber den gegnerischen Turm auf a7 "mattsetzte", war der Rest ein Kinderspiel. Ein verdienter Punkt für unseren Mannschaftführer, der in dieser Saison so manches Mal auf Gewinn stand, am Ende aber den Sack nicht zumachen konnte. 5:3
Joachim hatte sich heute an sieben gegen eine katalanische Eröffnung zur Wehr zu setzen. Trotz der schwarzen Steine übernahm er aber mehr und mehr das Ruder und erreichte schließlich ein Schwerfigurenendspiel, in dem er die einzige offene Linie klar dominierte. Angesichts einer beinahe aussichtslosen Verteidigungsaufgabe und des bereits entschiedenen Mannschaftskampfes beschloss die gegnerische Majestät abzudanken und die Heimreise anzutreten. Endstand 6:2
Mit diesem klaren Ergebnis haben wir auch die Tabellenführung zurückerobert. Da sich unsere beiden ärgsten Verfolger (zu unseren Gunsten!) 4:4 trennten, reicht im nächsten (Stich-)Kampf gegen den Tabellenzweiten ein Unentschieden, sofern wir die letzte Runde für uns entscheiden könnten. Viel wenn und aber. Solange wir jedoch in Bestbesetzung spielen, mache ich mir wenig Sorgen :-) (ES)



15.02.2014 - 22:10

Pokalfinale

Das Pokalfinale zwischen Ralf und Lars endete in einem Remis. Damit geht es am
28.02.14 mit dem Tiebreak (sudden Death) weiter. (LW)



05.02.2014 - 23:10

6. Runde der Vereinsmeisterschaft

Da am Freitag Hubert seine Partie gegen Walter gewinnen konnte und Lars seine Partie
zeitgleich gegen Ralf verloren hatte, ist Hubert der Titel wohl nicht mehr zu nehmen.
Rechnerisch sicher, ist dies aber erst nach dem letzten Spieltag. Tabelle jetzt aktuell
(LW)



03.02.2014 - 02:20

Zweite Mannschaft ist fast gerettet

Am heutigen Sonntag ging es gegen den Tabellenletzten aus Lünen Horstmar und es
wurde kein Selbstläufer. Es begann sogar äußerst schlecht, nach 20 Min. war
die erste Partie beendet, denn Wolfram hatte seine Dame eingestellt. Danach nahm
Jochen (in schlechterer Stellung) Remis an. Es stand nun 0,5 zu 1,5. Die anderen
Partien waren dann doch umkämpfter. Den Ausgleich erzielte Burkhard, der zuerst
einen Bauern mehr erspielte und dann im weiteren Verlauf gar eine Figur mehr hatte.
Der Rest war für Burkhard Formsache. Zu diesem Zeitpunkt hatte Mike schon eine
ganze Figur mehr und stand bestens. Dies brachte er dann auch souverän ins Ziel. Die
Führung für uns 2,5 zu 1,5. Sebastian und sein Gegner standen relativ gleichwertig, so
war dann auch dieses Remis zwangsläufig richtig. 3-2. Ich selbst war mit meiner Partie
endlich mal wieder rundum zufrieden. Obwohl auch diese Partie lange ausgeglichen
aussah, so kam ich doch in ein deutlich besseres Endspiel. Nach einem kurzem
Fehlgriff meines Gegners war es dann schneller vorbei als gedacht. 4-2. Timm hatte
heute, obwohl es erst ganz passabel aussah, im weiteren Verlauf keine Chance mehr
auf ein Remis und gab später auf. 4-3. Alles lag nun in den Händen vom momentan
besten Punktesammler unseres Teams Thomas. Als er dann auch noch bei diesem
Spielstand das Remisangebot seines Gegners ablehnte, musste ich kurz mal aus dem
Raum, um in die Tischkante zu beißen :-). Aber Ende gut alles gut. Thomas gewann
sogar seine Partie, die sehr spannend war.

Fazit: Der Klassenerhalt ist zu 95% sicher. Nur wenn Kamen 3 uns noch überholt,
können wir rechnerisch noch absteigen. Die ersten vier Bretter haben heute
gewonnen, super. Wir liegen sogar nach diesem Spieltag auf dem zweiten Platz ! (LW)



28.01.2014 - 00:30

Rückschlag für die 1. Mannschaft

Am sechsten Spieltag der Verbandsliga trafen wir auf den Dortmunder SV. Unser Gastgeber musste das sechste Brett ersetzen, während wir, schon wieder (!), in Bestbesetzung antreten durften. Die Dortmunder standen zwar bislang auf einem Abstiegsplatz, allerdings war es noch keiner gegnerischen Mannschaft gelungen, mehr als 4,5 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Kein Wunder, spielen doch viele ehemalige Bundesligaspieler in diesem Verein. Zwar sind diese Haudegen schon in die Jahre gekommen, aber trotzdem nur schwer "umzuschubsen".
So ging es denn auch ganz gemächlich los. Als erster begrub Norbert das Kriegsbeil. Er stand nach einer slawischen Eröffnung recht bequem, war aber aufgrund einer Verletzung etwas angeschlagen und entschied sich daher für den Spatz in der Hand. 0,5:0,5
Hubertus fand sich nach der Eröffnung in einem ausgeglichenen T/L Endspiel wieder. Nur ein grober Fehler hätte hier ein Remis verhindern können. 1:1
George ging wie immer recht unternehmungslustig zu Werke und konnte nach einer modernen Eröffnung seinen Springer unangenehm auf f4 postieren. Sein Gegner spielte aber recht umsichtig, so dass der erwartete Königsangriff ausblieb. Auch hier wurde letztendlich der Remishafen angesteuert. 1,5:1,5
Ralf durfte heute gegen Mallee antreten, der in den letzten Jahren immer mein Gegner gewesen war. Mir ist es trotz vehementer Versuche nie gelungen, mehr als Remis aus meinen Partien herauszuholen. Und auch Ralf ging es heute nicht viel besser. Zwar stand er nach der französischen Eröffnung recht aktiv, den zwischenzeitlichen Mehrbauern musste er aber bald wieder zurückgeben. Danach war im Gewinnsinne nicht mehr viel zu machen, so einigte man sich auch hier auf eine Punkteteilung. 2:2
Mich überraschte mein Gegner mit einem ungewöhnlichen Eröffnungsaufbau im Damengambit. Trotz Abtauschvariante fianchetierte er seinen Damenläufer. Dies kostete mich eine halbe Stunde Bedenkzeit. Aber auch danach fiel mir nicht mehr ein, als mein Glück in einem Königsangriff zu versuchen. Dieser drang aber zu meinem eigenen Erstaunen fast widerstandslos durch. Als schließlich beide Türme und die Dame vor seinem ungeschützten König standen, hatte mein Gegner ein Einsehen und für mich blieb ein "Ganzer" Punkt übrig. 3:2
Die Führung währte aber nicht lang. Rolf wurde in seinem Königsinder von einem jugendlichem Gegner gehörig unter Druck gesetzt. Zwar konnte er einen Bauernverlust vermeiden, dafür machten aber die beiden gegnerischen Freibauern auf f5 und e6 spielentscheidend das Rennen. 3:3
Nun liefen noch zwei Partien. Joachim hatte wohl einen Bauern mehr, dafür aber gehörige Zeitnot. Dalibor dagegen war mit einer Qualität in Führung, stand dafür aber unter starkem Druck am Königsflügel. An dieser Stelle wäre jedes Resultat möglich gewesen, von 5:3 bis 3:5.
Joachim hatte den Mehrbauern aus einem Wolgagambit gut verteidigt und stand eigentlich recht passabel. In besagter Zeitnot wurden aber alle Leichtfiguren abgetauscht, so dass der Mehrbauer nur schwierig umzusetzen gewesen wäre. Joachim entschied sich lieber auf die Zugwiederholung seines Gegners einzugehen. 3,5:3,5
Dalibor hatte mal wieder seine altindische Verteidigung geschickt in einen Materialgewinn umgemünzt. Leider war er etwas sorglos an seinem Königsflügel, so dass plötzlich die weißen Figuren dort einbrachen. Als dann sein Gegner auch noch seinen Turm hergab, um die Dame von der Verteidigung abzulenken, war der Höhepunkt der Partie erreicht. Nun bestand die einzige Verteidigung darin, diesen Turm sofort zurückzugeben, um das Matt zu verhindern. Dalibors etwas knauserige Majestät nahm aber lieber die Beine in die Hand, um auf die andere Brettseite zu flüchten. Sein Gegner fand zwar nicht das Matt, aber immerhin ein Dauerschach, so dass diese Partie in ausgleichender Ungerechtigkeit unentschieden ausging. 4:4

Unser erster Mannschaftspunktverlust kostete uns auch gleich die Tabellenführung. Allerdings treffen wir noch auf den derzeitigen Ersten aus Brackel, so dass wir es noch immer aus eigener Kraft schaffen könnten aufzusteigen. (ES)



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