Schachvereinigung Hamm
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Aktuelles


01.03.2014 - 15:11

Ralf Schlaap gewinnt das spannende Pokalfinale

Nach 4 aufeinanderfolgenden Remis konnte Ralf Schlaap im letzten und
entscheidenden Blitzspiel den Pokal gewinnen. Ein tolles Finale! Glückwunsch an den
neuen Pokalsieger! (LW)





16.02.2014 - 21:40

Erste Mannschaft zurück auf der Erfolgsspur

Am siebten von neun Spieltagen hatten wir Heimrecht gegen Bochum-Linden, ein altbekannter Gegner, der in den vergangenen Jahren immer einen interessanten Kampf versprach. Während unsere Gäste das vierte Brett ersetzen mussten, durften wir nun schon das fünfte Mal in dieser Saison in Bestbesetzung antreten. Ein gutes Vorzeichen!
Ich hatte am Spitzenbrett das zweifelhafte Vergnügen, gegen den Favoriten-Schreck anzutreten. Dieser machte seinem Namen alle Ehre und erspielte sich bereits in der Königsindischen Eröffnung leichte Vorteile. Da ich in der letzten Saison gegen eben diesen Gegner das Nachsehen hatte, bot ich ein vorsichtiges Remis. Nach etwa einer Stunde (!) Bedenkzeit wurde dies auch angenommen. 0,5:0,5
Kurze Zeit später schlug unser bester Punktesammler Dalibor an Brett sechs erneut zu. Die altindische Verteidigung seines Opponenten hatte er schon vehement zurückgedrängt, einen Bauern gewonnen und einen feindlichen Turm kaltgestellt, als sein Gegner ihm noch weiteres Material (Springer und Dame) zum Fraße vorwarf. Da jede weitere Gegenwehr offensichtlich vollkommen zwecklos war, warf Schwarz das Handtuch. 1,5:0,5
Auch unser Neuzugang George macht sich diese Saison richtig gut! Am vierten Brett spielte er wie üblich Englisch und konnte nach der Eröffnung einen Mehrbauern sein eigen nennen. Andere hätten vielleicht versucht, diesen umzuwandeln, nicht so George. Er ließ seinen Freibauern links liegen und griff anstatt dessen den gegnerischen König direkt an. Mit Erfolg, nach wenigen Zügen dankte die feindliche Majestät ab! 2,5:0,5
In der Zwischenzeit gab es drei Remis hintereinander. Hubertus wehrte sich zäh in einem schlechteren Endspiel, welches aus einem Nimzoinder entstanden war. Als aber sein Gegner ein Zwischenschach übersah, hatte unser drittes Brett plötzlich im Turmendspiel einen (Doppel-) Bauern mehr! Diesen Vorteil erfolgreich umzusetzen, ist bekanntlich schwer, so wurde auch hier am Ende das Kriegsbeil begraben. 3:1
Unser Altmeister Rolf konnte heute am letzten Brett seine schwarze Serie beenden. Nach einem etwas eigentümlich behandelten Albins Gegengambit stand er zeitweise etwas besser, büsste diesen Vorteil aber wieder ein, als er versuchte, Linien am Königsflügel zu öffnen. Danach kam es zu einer Zugwiederholung, gegen die beide Spieler nichts einzuwenden hatten. 3,5:1,5
Ralf kam eigentlich recht bequem aus der Karlsbader Variante des Damengambits. Nach einigen ungenauen Zügen wendete sich aber das Blatt, und die schwarzen Figuren machten Druck auf den weißen Königsflügel. Mit etwas Mühe konnte sich unser zweites Brett aber noch behaupten, so dass auch hier die Friedenspfeife geraucht wurde. 4:2.
Zwei Bretter waren noch aktiv und an beiden sah es gut für uns aus.
Unser Mannschaftführer Norbert spielte eine ellenlange Theorievariante im Vierbauernangriff des Königsinders. Als sein Gegner aber im 26. (!) Zug fehlgriff (Kg1 statt h3) stand unser fünftes Brett schon besser. Ein Fehlzug kommt selten allein, so waren auch die nächsten weißen Züge suboptimal, so dass unser Mann am Ende mit zwei Leichtfiguren und Bauern gegen einen Turm im Endspiel anzutreten hatte. Eigentlich eine klare Sache, aber mitunter gibt es da schon technische Hürden zu überwinden. Als Norbert dann aber den gegnerischen Turm auf a7 "mattsetzte", war der Rest ein Kinderspiel. Ein verdienter Punkt für unseren Mannschaftführer, der in dieser Saison so manches Mal auf Gewinn stand, am Ende aber den Sack nicht zumachen konnte. 5:3
Joachim hatte sich heute an sieben gegen eine katalanische Eröffnung zur Wehr zu setzen. Trotz der schwarzen Steine übernahm er aber mehr und mehr das Ruder und erreichte schließlich ein Schwerfigurenendspiel, in dem er die einzige offene Linie klar dominierte. Angesichts einer beinahe aussichtslosen Verteidigungsaufgabe und des bereits entschiedenen Mannschaftskampfes beschloss die gegnerische Majestät abzudanken und die Heimreise anzutreten. Endstand 6:2
Mit diesem klaren Ergebnis haben wir auch die Tabellenführung zurückerobert. Da sich unsere beiden ärgsten Verfolger (zu unseren Gunsten!) 4:4 trennten, reicht im nächsten (Stich-)Kampf gegen den Tabellenzweiten ein Unentschieden, sofern wir die letzte Runde für uns entscheiden könnten. Viel wenn und aber. Solange wir jedoch in Bestbesetzung spielen, mache ich mir wenig Sorgen :-) (ES)



15.02.2014 - 22:10

Pokalfinale

Das Pokalfinale zwischen Ralf und Lars endete in einem Remis. Damit geht es am
28.02.14 mit dem Tiebreak (sudden Death) weiter. (LW)



05.02.2014 - 23:10

6. Runde der Vereinsmeisterschaft

Da am Freitag Hubert seine Partie gegen Walter gewinnen konnte und Lars seine Partie
zeitgleich gegen Ralf verloren hatte, ist Hubert der Titel wohl nicht mehr zu nehmen.
Rechnerisch sicher, ist dies aber erst nach dem letzten Spieltag. Tabelle jetzt aktuell
(LW)



03.02.2014 - 02:20

Zweite Mannschaft ist fast gerettet

Am heutigen Sonntag ging es gegen den Tabellenletzten aus Lünen Horstmar und es
wurde kein Selbstläufer. Es begann sogar äußerst schlecht, nach 20 Min. war
die erste Partie beendet, denn Wolfram hatte seine Dame eingestellt. Danach nahm
Jochen (in schlechterer Stellung) Remis an. Es stand nun 0,5 zu 1,5. Die anderen
Partien waren dann doch umkämpfter. Den Ausgleich erzielte Burkhard, der zuerst
einen Bauern mehr erspielte und dann im weiteren Verlauf gar eine Figur mehr hatte.
Der Rest war für Burkhard Formsache. Zu diesem Zeitpunkt hatte Mike schon eine
ganze Figur mehr und stand bestens. Dies brachte er dann auch souverän ins Ziel. Die
Führung für uns 2,5 zu 1,5. Sebastian und sein Gegner standen relativ gleichwertig, so
war dann auch dieses Remis zwangsläufig richtig. 3-2. Ich selbst war mit meiner Partie
endlich mal wieder rundum zufrieden. Obwohl auch diese Partie lange ausgeglichen
aussah, so kam ich doch in ein deutlich besseres Endspiel. Nach einem kurzem
Fehlgriff meines Gegners war es dann schneller vorbei als gedacht. 4-2. Timm hatte
heute, obwohl es erst ganz passabel aussah, im weiteren Verlauf keine Chance mehr
auf ein Remis und gab später auf. 4-3. Alles lag nun in den Händen vom momentan
besten Punktesammler unseres Teams Thomas. Als er dann auch noch bei diesem
Spielstand das Remisangebot seines Gegners ablehnte, musste ich kurz mal aus dem
Raum, um in die Tischkante zu beißen :-). Aber Ende gut alles gut. Thomas gewann
sogar seine Partie, die sehr spannend war.

Fazit: Der Klassenerhalt ist zu 95% sicher. Nur wenn Kamen 3 uns noch überholt,
können wir rechnerisch noch absteigen. Die ersten vier Bretter haben heute
gewonnen, super. Wir liegen sogar nach diesem Spieltag auf dem zweiten Platz ! (LW)



28.01.2014 - 00:30

Rückschlag für die 1. Mannschaft

Am sechsten Spieltag der Verbandsliga trafen wir auf den Dortmunder SV. Unser Gastgeber musste das sechste Brett ersetzen, während wir, schon wieder (!), in Bestbesetzung antreten durften. Die Dortmunder standen zwar bislang auf einem Abstiegsplatz, allerdings war es noch keiner gegnerischen Mannschaft gelungen, mehr als 4,5 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Kein Wunder, spielen doch viele ehemalige Bundesligaspieler in diesem Verein. Zwar sind diese Haudegen schon in die Jahre gekommen, aber trotzdem nur schwer "umzuschubsen".
So ging es denn auch ganz gemächlich los. Als erster begrub Norbert das Kriegsbeil. Er stand nach einer slawischen Eröffnung recht bequem, war aber aufgrund einer Verletzung etwas angeschlagen und entschied sich daher für den Spatz in der Hand. 0,5:0,5
Hubertus fand sich nach der Eröffnung in einem ausgeglichenen T/L Endspiel wieder. Nur ein grober Fehler hätte hier ein Remis verhindern können. 1:1
George ging wie immer recht unternehmungslustig zu Werke und konnte nach einer modernen Eröffnung seinen Springer unangenehm auf f4 postieren. Sein Gegner spielte aber recht umsichtig, so dass der erwartete Königsangriff ausblieb. Auch hier wurde letztendlich der Remishafen angesteuert. 1,5:1,5
Ralf durfte heute gegen Mallee antreten, der in den letzten Jahren immer mein Gegner gewesen war. Mir ist es trotz vehementer Versuche nie gelungen, mehr als Remis aus meinen Partien herauszuholen. Und auch Ralf ging es heute nicht viel besser. Zwar stand er nach der französischen Eröffnung recht aktiv, den zwischenzeitlichen Mehrbauern musste er aber bald wieder zurückgeben. Danach war im Gewinnsinne nicht mehr viel zu machen, so einigte man sich auch hier auf eine Punkteteilung. 2:2
Mich überraschte mein Gegner mit einem ungewöhnlichen Eröffnungsaufbau im Damengambit. Trotz Abtauschvariante fianchetierte er seinen Damenläufer. Dies kostete mich eine halbe Stunde Bedenkzeit. Aber auch danach fiel mir nicht mehr ein, als mein Glück in einem Königsangriff zu versuchen. Dieser drang aber zu meinem eigenen Erstaunen fast widerstandslos durch. Als schließlich beide Türme und die Dame vor seinem ungeschützten König standen, hatte mein Gegner ein Einsehen und für mich blieb ein "Ganzer" Punkt übrig. 3:2
Die Führung währte aber nicht lang. Rolf wurde in seinem Königsinder von einem jugendlichem Gegner gehörig unter Druck gesetzt. Zwar konnte er einen Bauernverlust vermeiden, dafür machten aber die beiden gegnerischen Freibauern auf f5 und e6 spielentscheidend das Rennen. 3:3
Nun liefen noch zwei Partien. Joachim hatte wohl einen Bauern mehr, dafür aber gehörige Zeitnot. Dalibor dagegen war mit einer Qualität in Führung, stand dafür aber unter starkem Druck am Königsflügel. An dieser Stelle wäre jedes Resultat möglich gewesen, von 5:3 bis 3:5.
Joachim hatte den Mehrbauern aus einem Wolgagambit gut verteidigt und stand eigentlich recht passabel. In besagter Zeitnot wurden aber alle Leichtfiguren abgetauscht, so dass der Mehrbauer nur schwierig umzusetzen gewesen wäre. Joachim entschied sich lieber auf die Zugwiederholung seines Gegners einzugehen. 3,5:3,5
Dalibor hatte mal wieder seine altindische Verteidigung geschickt in einen Materialgewinn umgemünzt. Leider war er etwas sorglos an seinem Königsflügel, so dass plötzlich die weißen Figuren dort einbrachen. Als dann sein Gegner auch noch seinen Turm hergab, um die Dame von der Verteidigung abzulenken, war der Höhepunkt der Partie erreicht. Nun bestand die einzige Verteidigung darin, diesen Turm sofort zurückzugeben, um das Matt zu verhindern. Dalibors etwas knauserige Majestät nahm aber lieber die Beine in die Hand, um auf die andere Brettseite zu flüchten. Sein Gegner fand zwar nicht das Matt, aber immerhin ein Dauerschach, so dass diese Partie in ausgleichender Ungerechtigkeit unentschieden ausging. 4:4

Unser erster Mannschaftspunktverlust kostete uns auch gleich die Tabellenführung. Allerdings treffen wir noch auf den derzeitigen Ersten aus Brackel, so dass wir es noch immer aus eigener Kraft schaffen könnten aufzusteigen. (ES)



12.01.2014 - 21:34

Big Point(s) der zweiten Mannschaft gegen die erste Mannschaft aus Werl !

Die zweite Mannschaft erkämpfte sich heute einen wichtigen Sieg gegen den Abstieg.
Besonders die Leistungen von Timm, Sebastian und Thomas sind hervorzuheben.
Sebastian fuhr heute eindrucksvoll den ersten Sieg gegen Werl ein, Thomas erkämpfte
den wichtigen vollen Punkt zum 4-3 und Timm machte den Sack mit einem Remis dann
zu (und Timm musste richtig kämpfen) Weiterhin Remis spielten Burkhard,
Andreas, Jochen und ich. Die einzige Niederlage gab es nach einer kleinen
Unachtsamkeit für Mike. Ein wirklich toller Erfolg, mit dem man nicht unbedingt rechnen
konnte. Das Endergebnis lautet 4,5 zu 3,5. Beim Blick auf die Tabelle fällt auf, dass wir
schon so gut wie gerettet sind :-))) (LW)



07.01.2014 - 08:59

5te Runde der VM

Die Vereinsmeisterschaft ist wieder auf dem aktuellen Stand. Am Freitag wurde die
fünfte Runde gespielt und Hubert ist wohl nicht mehr zu stoppen. Die Tabelle und die
Paarungen gibt es unter der besagten Rubrik. (LW)



18.12.2013 - 18:21

3. Runde in der Blitzmeisterschaft

Am kommenden Freitag findet die dritte Runde der Blitzmeisterschaft statt. Beginn ist
um 19.30 Uhr. Alle Mitglieder und Schachspieler im allgemeinen können daran
teilnehmen und sind herzlich eingeladen. (LW)



15.12.2013 - 21:35

High noon in der Verbandsliga!

Klassischer show down am 5. Spieltag der Verbandsliga 2: Der erste gegen den zweiten, beide bislang ohne Verlustpunkt. Heute sollte sich erweisen, wer am Ende die Nase vor hat! Zwar waren wir nominell etwas favorisiert, dafür hatten unsere Gegner in dieser Saison schon drei Brettpunkte mehr als wir erspielt. Unser Gastgeber Horst-Emscher aus Gelsenkirchen lief leicht ersatzgeschwächt auf, während wir schon zum dritten Mal in dieser Saison in Bestbesetzung antreten durften.
Diesmal war es an mir, das erste Zeichen zu setzen. Am ersten Brett erspielte ich mir in der slawischen Eröffnung leichte Vorteile, die ich aber durch einen unbedachten Springerzug genauso leicht wieder verspielte. Nachdem ich viel Zeit damit vergeudete (m)einen Gewinnweg zu suchen, bot ich etwas frustriert Remis an, welches mein Gegner nicht ausschlug. 0,5:0,5
Als nächstes war unser Mannschaftsführer Norbert dran, eigentlich dafür bekannt, seine Partien bis auf die letzte Minute auszukosten. Heute aber kam es nach einer Königsindischen Verteidigung mit g3 zu einem Generalabtausch auf der b-Linie, und die symmetrische Bauernstellung lud nicht wirklich dazu ein, auf Gewinn zu spielen. So wurde auch am fünften Brett der Waffenstillstand ausgerufen. Bislang hatte dieser Gegner noch eine weiße Weste! 1:1
Dann aber erwischte es Rolf, unsren Altstar, am achten Brett. Hatte er die Aljechineröffnung noch gut gespielt und sogar einen Mehrbauern eingefahren, so übersah er aber in Zeitnot einen unangenehmen Rösselsprung, der ihm die Qualität kostete. Als dann auch noch gegnerische Dame und Turm in seine Stellung eindrangen, war es um seinen König geschehen. 1:2
Unsere Antwort ließ nicht lange auf sich warten. George, unser Neuzugang dieses Jahr, kam am vierten Brett gut aus der modernen Eröffnung heraus und krönte seine überlegene Stellung mit einem unwiderstehlichen Figurenopfer, welches zu starkem Königsangriff geführt hätte. Die Ablehnung kostete aber die Qualität, so war es denn auch hier bald vorbei. Klasse Partie, George! 2:2
Ralf konnte heute am zweiten Brett mit der wildesten Partie des Tages aufwarten. In der klassischen geschlossenen Variante des Königsinders opferte sein Gegner eine Qualität, für die er Entwicklungsvorteil und zwei verbundene Freibauern im Zentrum erhielt. Auch Ralf verfügte aber über zwei verbundene Freibauern, am Königsflügel. Nun musste er zwar eine Figur ins Geschäft stecken, bekam dafür aber noch zwei zusätzliche verbundene Freibauern am Damenflügel! Durch ein geschicktes Turmopfer machten diese am Ende auch das Rennen. Selten so einen Bauernaufmarsch gesehen! 3:2
Am dritten Brett spielte Hubertus heute gegen eine sizilianische Eröffnung mit Lb5. Nach und nach kam sein Gegner aber immer besser ins Spiel und am Ende drangen die schwarzen Figuren verheerend in das weiße Lager ein. Der Gegner spielte offensichtlich deutlich besser, als seine DWZ von 2000 erwarten ließ. 3:3 Es verhieß spannend zu werden.
Joachim, der eigentlich heute gar keine Zeit gehabt hätte, fand sich glücklicherweise doch noch rechtzeitig zum Spielbeginn ein. Seine Damengambiteröffnung war relativ unspektakulär und ausgeglichen. Lediglich der schwarzfeldrige Läufer stand recht passiv, von den eigenen Bauern eingemauert. Leider verpasste unser siebtes Brett die Chance, diesen mittels Lb4 zu aktivieren und musste am Ende mit einem Bauern weniger ins Turmendspiel. Hier ließ er aber nichts anbrennen, tauschte alles bis auf Turm und Bauer und wickelte damit ungefährdet ins Remis ab. 3,5:3,5.
In der letzten und entscheidenden Partie des Tages kam Dalibor am sechsten Brett ganz passabel aus der Pirc-Eröffnung. Sein Gegner beherrschte die einzig offene d-Linie, dafür machte Dalibor Druck am Königsflügel. Dieser schlug aber nicht durch und am Ende musste Dalibor sich auf ein fast aussichtsloses Leichtfigurenendspiel mit zwei Bauern weniger einlassen. Unser Mann hatte dabei das Läuferpaar, während die Gegenpartei noch Springer und Läufer aufwies. Ich wagte es kaum zu hoffen, dass vielleicht doch noch ungleiche Läufer zu Stande kommen würden, da geschah das Unglaubliche: Ohne jede (Zeit-)Not ließ sich der unglückliche Gegner mitten auf dem Brett von den beiden Läufern mattsetzen!!! Tarrasch hatte doch recht: Das Läuferpaar ist einfach besser!
Damit endete dieser Kampf überaus glücklich mit 4,5:3,5 aus unserer Sicht. Trotz der Siegesfreude habe ich etwas Mitleid mit unseren Gastgebern, die heute eigentlich die bessere Mannschaft waren. Aber Glück gehört nun mal zum Spiel! Nun können wir also wieder auf den Aufstieg hoffen, der dieses Jahr aber schwieriger werden dürfte, als in den letzten Jahren, da mehrere Mannschaften des SVI in der NRW-Klasse derzeit auf Abstiegsplätzen weilen. (ES)



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