Schachvereinigung Hamm
SV Hamm 1911 / SV Werries 1927









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Aktuelles


14.10.2013 - 20:21

Blitzturnier am Freitag den 18.10.13

Am Freitag fand das erste Blitzturnier der neuen Saison statt. Es hatten sich neun
Teilnehmer eingefunden. Gewonnen haben die Favoriten. Platz 1 ging an Hubert
gefolgt von Ralf und Dalibor. (LW)



13.10.2013 - 22:05

Pflichtsieg der Ersten gegen den Tabellenletzten

Unser heutiger Gegner Osterfeld (aus der Nähe von Oberhausen) ist nominell der DWZ-schwächste der Liga und steht daher folgerichtig auf dem letzten Platz der Tabelle. Dennoch haben sie es uns nicht leicht gemacht beide Punkte zu Hause zu behalten und das obwohl wir heute vollständig antreten durften.
Es ging schon früh los mit einer Punkteteilung von Dalibor am sechsten Brett. Dieser opferte in der Damengambit-Eröffnung seinen Läufer auf e6 für zwei Bauern und erhielt dafür die Möglichkeit Dauerschach zu geben, aber leider auch nicht mehr. 0,5:0,5
Auch meine Partie am ersten Brett dauerte nicht all zu lang. Mein Gegner war mit den weißen Steinen von vornherein auf Remis aus und legte seine sizilianischen Eröffnung auch dementsprechend an. Beim Boxen nennt man so etwas klammern. Dazu fiel mir nichts mehr ein. 1:1
Deutlich erfolgreicher war da schon Rolf am letzten Brett. Sein Gegner opferte im Albins Gegengambit einen Bauern, kannte sich aber in dieser Eröffnung offenbar nicht recht aus. So kam unser Mann zu einem starken Königsangriff, der sogar direkt ins Matt führte. 2:1
Joachim war am vorletzten Brett nicht minder erfolgreich. Für mich kaum überraschend, sah ich doch, dass er nach 20 Zügen mehr Zeit auf der Uhr übrig hatte, als sein Gegner ;-) Nach einer klassischen königsindischen Eröffnung nahm unser Vereinskamerad seinem Widerpart eine Handvoll Bauern ab und als er dann auch noch die Damen tauschen konnte, hatte dieser keine Lust mehr. 3:1
Zwischenzeitlich musste sich Ralf an zwei in ein Remis fügen, nachdem er eine moderne Eröffnung seines Gegner ungenau behandelte hatte. 3,5:1,5
Hubertus hatte heute am dritten Brett keinen glücklichen Tag. Sein Gegner spielte eine Art verzögerten Vierbauernangriff, der von unserer Seite nicht vehement genug bekämpft wurde. So wurde unser Vereinskamerad förmlich überrollt. Mit einer Figur weniger wollte er dann auch nicht mehr weiterspielen. Der Ehrentreffer für unsere Gäste! 3,5:2,5
Unser Neuzugang an vier, George Gelashvili, trumpfte dagegen heute groß auf. Nach einer englischen Eröffnung gelang es ihm eine überlegene Stellung zu erhalten, die er dazu nutzte, Druck auf den gegnerischen Königsflügel zu machen. Dort eingedrungen verspeiste er zunächst ein Paar Bauern, um dann den König zur Strecke zu bringen. 4,5:2,5
Im letzten Spiel ging es eigentlich um nichts mehr, trotzdem war es die spannendste Partie des Tages. Unser Mannschaftsführer Norbert spielte wie gewohnt Grünfeldindisch. Im Mittelspiel entstand eine Stellung, in der er Druck auf einen gegnerischen Freibauern auf d5 machte. Um diesem endgültig den Garaus zu machen, lockerte unser fünftes Brett seine Königsstellung mittels f5. Sein Gegner zog es daraufhin vor, lieber zwei Figuren für einen Turm zu geben und dafür den Freibauern nach e6 zu tragen. Zwar war diese Stellung für unseren Mann klar gewonnen, wenn da nicht eine üble Zeitnot gewesen wäre. So griff unser Spieler mehrfach fehl, bis sein Gegner durch ein simples Turmopfer in zwei Zügen Matt setzen konnte. Genau in dieser Stellung verharrte besagter Gegner mehr als 20 Minuten. Gefühlt kamen sie mir vor wie zwei Stunden. Letzten Endes verpasste er das Matt, so dass Norbert schon wieder auf der Gewinnerstraße stand und selbst Matt setzen konnte. Schon erwähnte Zeitnot hinderte ihn aber auch diesmal und er zog einfach 6 mal die Dame schachgebend von h3 nach g3. Erst dann dämmerte es seinem Gegner, Remis zu reklamieren. Schade, noch zwei Mal und Schwarz hätte die 40 Züge überschritten gehabt. Eine wechselhafte Partie mit kuriosem Ende. Endstand 5:3!
Wir haben uns erstaunlich schwer getan mit diesem Gegner, aber mehr als zwei Mannschaftspunkte sind ohnehin nicht zu holen. (ES)



11.10.2013 - 14:01

2. Runde der Vereinsmeisterschaft

Die zweite Runde der VM wird verlegt. Der neue Termin ist am 25.10.13. Die Auslosung
wird ca. um 19.30 Uhr durchgeführt. (LW)



07.10.2013 - 18:57

Kantersieg der Zweiten!

Es gibt Tage, an denen ziemlich alles klappt (ok, Thomas hört jetzt mal weg). Gestern
war so ein Tag. Ein toller Erfolg auch gerade für unsere Jugend. Insgesamt gab es 6
Siege, 1 Remis und eine Niederlage. Endergebnis 6,5 zu 1,5 gegen Rünthe.
So nun zum versprochenen Spielbericht:Den ersten Punkt setzt Jens um. Sein Gegner
behandelte die sizilianische Verteidigung total falsch und verlor ganz früh einen ganzen
Läufer. Genau diesen Läufer mehr brachte Jens dann mit ins Endspiel, einfach und klar
gewonnen.1-0
Sebastian machte dann den nächsten Punkt klar. Er positionierte seine Dame schon
frühzeitig in Richtung Königsflügel und machte Druck. Seinem Gegner blieben nicht
viele Möglichkeiten über und wie es dann so kam, machte er einen Fehler. Sebastian
konnte einen ganzen Turm gewinnen. Wenig später gab der Gegner dann auch auf.2-0
Jochen kam sehr gut aus der Eröffnung heraus und hatte einen gedeckten Bauern auf
der sechsten Reihe. Als sein Gegner dann mit dem kühnen Vorstoß f5 auch noch den
Königsflügel öffnete, waren die schwarzen Felder Jochen Eintrittskarte in die
Königsstellung. Er ließ seinen Turm stehen, um mit der Dame dem König gefährlich
nahe zu kommen. Ein paar Züge später war der König in der Ecke matt.3-0
An dieser Stelle bot ich meinem Gegner Remis an, was dieser nach etwas nachdenken,
dann ablehnte. Dies war quasi sein Untergang, denn danach fand er keinen guten Zug
mehr. Erst gewann ich Läufer und Pferd gegen meinen Turm. Danach griff er mit allem,
was er hatte an. Als meine Figuren immer besser standen, bot er mir dann Remis an,
ich lehnte sofort ab - denn - ich konnte jetzt weitere Figuren tauschen und kam in ein
gutes Endspiel. Meine beiden Pferde und Turm gegen seine Türme. Als die Pferde
dann mittig positioniert waren, lief er direkt in eine Gabel ohne Wiederkehr. 4-0
Hajo spielte mit schwarz in der spanischen Eröffnung 3.a6. Sein Gegner kam hier nicht
richtig aus der Eröffnung heraus und Hajo stand blendend. Als der Gegner dann einen
Einschlag auf f2 übersah, war die Stellung für Weiß verloren. Hajo spielte die Partie
sauber ins Endspiel herunter und hatte 4 Bauern mehr. Der Gegner gab desillusioniert
auf. 5-0
Als schon alles gelaufen war, verlor Thomas dann seine Partie. Im Benko Gambit fiel
ihm auf b3 nicht mehr ein, wie er weiterspielen wollte. Sein Gegner behielt den Bauern
und das Ende war absehbar. 5-1
Dann kam Jannis. Er spielte schottisch und stand nach der Eröffnung aktiver. Als seine
Dame sich dem Königsflügel widmete, übersah sein Gegner ein feines Zwischenschach
und verlor einen ganzen Turm. Der Rest war Freude am Spiel und der Stellung. Er hätte
es schon eher gewinnen können, aber ich unterstelle mal, dass man in so einer Stellung
gerne noch ein wenig weiterspielt. 6-1
Als die Messe dann gelesen war, gaben sich an Brett 4 Timm und sein Gegner die
Hand zum einzigen Remis. Somit konnten dann alle (Thomas hört wieder weg)
zufrieden nach Hause fahren!

Fazit: alle Ersatzspieler haben gewonnen, super gut. Rünthe (ein älteres Team) war
gegen unsere Jugendspieler überfordert und sah kein Land, richtungsweisend für die
Zukunft. Spannend wird es dann für uns, wenn wir wieder gegen eine deutlich bessere
Mannschaft antreten, wie das nächste Mal gegen Caissa. Hier wird sich zeigen, ob wir
nur gegen den Abstieg spielen, oder zu Höherem berufen sind.(LW)



28.09.2013 - 15:09

Neues historisches Bildmaterial online

Der Bereich Historisches wurde um eine reiche Bilderauswahl aus Werrieser Tagen erweitert. Alfred hatte schon früh begonnen, Material zu sammeln und zu gestalten. Das Material war ursprünglich auf der Homepage des SV Werries zu sehen. Nun endlich komme ich dazu, es wieder zugänglich zu machen. Schaut es Euch an!(SH)

Bilderbogen



24.09.2013 - 00:02

Dritte Mannschaft startet mit Tabellenführung

Am ersten Spieltag der Bezirksklasse musste die 3. Mannschaft auswärts beim SC Werl II antreten. Vollzählig und fast in Bestbesetzung kam es zu einem sehr gelungenen Auftakt.
Zunächst ereignete sich nicht viel auf den Brettern. Nachdem bei Reinhard einige Figuren abgetauscht worden waren, nahm er das Remisangebot seines Gegners an. Zu diesem Zeitpunkt stand ich nach mieser Eröffnungsbehandlung wirklich richtig schlecht, hatte es aber mit etwas Glück und Geschick dann doch in eine fast ausgeglichene Stellung geschafft. Da mir am heutigen Tag aber nicht viel gelang, willigte auch ich gerne in das Remis ein. Nach gut zwei Stunden stand es 1:1.
Aber Markus spielte gegen unser ehemaliges Mitglied Ernst-Dieter Schenzer taktisch groß auf und sah wie der sichere Sieger aus. Doch irgendwie übersah er die Möglichkeit eines Figurengewinns nach Abzugsschach, um kurze Zeit später dann doch eine Qualität und Mehrbauern zu besitzen. Seltsames Spiel zum 2:1.
Jens spielte im Morra-Gambit auf die ungewöhnliche Behandlung seines Gegners vielleicht etwas zu passiv und sah sich nach Figurentausch einer schlechteren Stellung ausgesetzt. Doch nachdem sein Gegner zunächst konsequent weiterspielte, bot dieser unerwartet eine Punkteteilung an, die Bege auch annahm. 2,5:1,5.
Nun kam es auf die Jugend an und sie sollte es einfahren. Mika spielte gegen den uns wohl bekannten Willi Schindler und stand im Mittelspiel schlecht. Doch er kämpfte und schaffte es mit Dame und Turm gegen Dame und zwei Leichtfiguren einige Fallen aufzustellen. Und eine schnappte mit Matt in zwei Zügen zum wichtigen 3,5:1,5 zu.
Während unser letztes Brett Jan (spielte für Thomas Mark) eigentlich auf verlorenem Posten kämpfte, zog Mika konsequent sein Spiel durch und stand mit Mehrbauern hervorragend. Er engte seinen Gegner immer mehr ein, bis dieser auch noch einen Turm stehen ließ. Wahrscheinlich die beste Partie am heutigen Tag zum 4,5:1,5.
Und der Siegeszug nahm seinen Lauf, denn auch Jan erschwindelte sich irgendwie noch Gegenchancen, indem er geschickt allen Abtauschversuchen seines Gegners auswich. Leider übersah er, einen ungedeckten Turm zu schlagen, so dass der Kampf weiterging. Sein Gegner spielte nicht genau, Jans Freibauern kamen gefährlich nach vorne, und anstatt Dauerschach zu geben schafft es der Werler tatsächlich, nach über vier Stunden Spielzeit in ein verlorenes Endspiel zu kommen.
Damit führen wir nach dem 5,5:1,5 die Tabelle an. So kann es weiter gehen! (UM)



21.09.2013 - 10:28

Vereinspokal - aktuelle News

Die erste Runde im Pokal wurde gerade ausgelost. Die Partien findet ihr unter der Rubrik Vereinspokal. Bis auf die Partie von Dieter werden alle Partien am Freitag, den 27.09. gespielt. Die Partie von Dieter wird in Abstimmung mit mir und seinem Gegner verlegt. Ich wünsche schöne und spannende Partien. (LW)



15.09.2013 - 23:14

Die zweite Mannschaft verliert gegen die stark besetzten Königsspringer

Die Vorzeichen standen von vorn herein schlecht, wenn man sich die DWZ der einzelnen Spieler anschaut. An keinem Brett hatte unser Spieler eine höhere DWZ als der Gegner. Ebenso fielen Brett eins und zwei ( Urlaub und Krankheit) aus. Aber, wie sagt man, im Schach ist alles möglich. Da ich selber nicht anwesend war, mache ich es relativ kurz. Andreas verlor gegen den nominell stärksten Gegner in der sizilianischen Verteidigung im Mittelteil nach einem Schach der Dame den Läufer und die Partie. 0-1. Thomas gewann heute (seit langem) seine Partie, nach genauerem Hinschauen ist sein Gegner nicht ganz unschuldig gewesen, stellte dieser zeitig eine Figur zur Verfügung. Danach stand der schwarze König entblößt da und flüchtete. Als Thomas seine Dame gegen den Turm gab und der Gegner diese nehmen wollte, stellte dieser fest, dass seine Dame auf einer Linie mit dem König stand und ebenfalls verloren gehen musste. Er gab auf. 1-1.

Soweit so gut. Die Reihenfolge danach ist mir nicht bekannt, aber vier weitere Spieler mussten danach die Segel streichen. Burkhard, Timm, Jochen und Sebastian verloren ihre Partien. Burkhard und Sebastian jeweils nach einem Qualitätsverlust. Seine Partie gewonnen hat Wolfram, nachdem er den Gegner am Königsflügel gehörig unter Druck setzen konnte und seinerseits durch einen Qualitätsgewinn glänzen konnte. Der Gegner gab wenig später auf. Zu guter Letzt gab es auch ein Remis. Volker spielte mit Weiß und man hatte das Gefühl, dass er leicht besser stand. Aber es wäre wahrscheinlich schwierig umzusetzen gewesen, daher gab man sich die Hand.

2,5-5,5 ist das Endergebnis. Schade, aber ob wir denn in Bestbesetzung gewonnen hätten, darf zumindest bezweifelt werden.(LW)



11.09.2013 - 23:17

Vereinspokal 2013-2014

Am Freitag den 27.09.13 wird die erste Runde des Pokals gespielt. Wer mitspielen
möchte, muss sich bis zum 20.09. bei mir anmelden. Die Paarungen werden am 21.09.
gelost und auf die Homepage gestellt. Dieses Jahr wird bei einem Remis ein
sogenannter Tiebreak gespielt. Die Farben wechseln und die Zeit wird verkürzt. Es wird
solange gespielt, bis die erste Partie gewonnen ist. Genauere Infos finden sich im
Vereinsheim. Die Anmeldungen können mir persönlich mitgeteilt werden, oder per
Telefon oder als Mail an larswoertler@gmail.com



08.09.2013 - 22:34

Gelungener Saisonauftakt

Die Reise der ersten Mannschaft nach Bochum hat sich gelohnt! Wir trafen dort auf die dritte Garnitur des Gastgebers, heute recht ersatzgeschwächt. Dies kam uns durchaus gelegen, mussten wir doch selbst auf unseren Neuzugang George Gelashvili verzichten.
Zur Abwechslung hatte ich heute am ersten Brett den Vortritt: Nachdem mein Gegner im Budapester Gambit einen (echten!) Bauern geopfert hatte, zog ich es etwas feige vor diesen zurückzugeben. Dafür bekam ich ein minimal besseres Endspiel, das mein Gegner aber recht ungenau behandelte. Im Bauernendspiel angekommen vergab ich erst den Gewinn und stellte meinem Gegner im gleichen Zug eine Falle: Bauerntausch hätte zu einer (für mich) gewonnenen Stellung geführt, während das Vorrücken des Bauern zum Remis abgewickelt hätte. Zu meiner großen Überraschung wählte mein Gegner aber die dritte Möglichkeit: Er gab einfach auf! 1:0
Als nächster konnte Hubertus an Drei seine Partie beenden. Nach der Abtauschvariante der Französischen Verteidigung dümpelte das Spiel so vor sich hin, bis beide Spieler ein Einsehen hatten, dass hier kein Blumentopf mehr zu gewinnen war: Remis. 1,5:0,5
Rolf hatte es heute am siebten Brett mit den weißen Steinen mit einem Damengambit zu tun. Im fortgeschrittenen Mittelspiel hatte jeder Dame und Turm, aber während Rolf noch auf einen unangreifbaren Springer auf dem Idealfeld e5 pochen konnte, blieb seinem Gegner nur der schlechte weißfeldrige Läufer übrig, bekannter Maßen das Sorgenkind im Damengambit. Kein Wunder, dass der Springer letztendlich das Rennen machte. 2,5:0,5
Am sechsten Brett traf Achim mit Schwarz im Grünfeldinder auf den ungewöhnlichen Zug b4, den er aber bald mittels a5 attackierte und dafür am Damenflügel gutes Spiel bekam. Irgendwie schien es aber doch nicht ganz zu reichen, so wurde denn bald die Friedenspfeife geraucht. Remis 3:1
Wie so häufig ließ sich Dalibor auch heute nicht nehmen, die spektakulärste Partie zu spielen. Im Königsinder mit Lg5 konnte er schon bald die schwarzen Steine seines Gegners einengen und zurückwerfen. Als ich einige Züge darauf wieder ans fünfte Brett zurückkehrte fehlte plötzlich Dalibors Dame! Aber eine kurzer Kassensturz zeigte dann doch den Gegenwert von drei Leichtfiguren auf seiner Seite. Gegen diese "Übermacht" konnte sich die schwarze Majestät dann auch nicht lange zur Wehr setzen: 4:1
Nun fehlte nur noch ein halber Punkt, aber der war schwieriger zu erlangen, als zunächst gedacht.
Auch Ralf, heute am ungewohnten zweiten Brett, spielte wie bereits Achim Grünfeldindisch. Bald schon wurden die Damen getauscht, und es entstand ein schwieriges Mittelspiel in einer verschachtelten Stellung. Der weiße Mehrbauer war nicht so schlimm, als schwerwiegender erwies sich aber Ralfs unglücklich postierter Läufer auf g7, dem eigene und gegnerische Bauern fast vollständig die Bewegungsfreiheit raubten. Es war kein Zufall, dass gerade dieser Läufer am Ende spielentscheidend verloren ging. 4:2
Unser Ersatzmann Lars Wörtler versuchte sich heute an der Nimzoindischen Verteidigung. In der Eröffnung schien sein Gegner, immerhin ein 2000 (!), die Oberhand zu behalten, dann aber gelang Lars der Damentausch und alles war gut. Das Endspiel mit Springer auf unserer Seite und Läufer auf der Gegenseite war eher gut für uns. Als die Leichtfiguren getauscht wurden, entstand ein ausgeglichenes Bauernendspiel. Ein unglücklicher Zug reichte aber schon aus, um die Partie zu kippen. Plötzlich war nichts mehr zu machen. Gewissermaßen ausgleichende Ungerechtigkeit zum ersten Brett: 4:3
Nun lag alle Hoffnung auf unserem Mannschaftsführer Norbert. Der war aus der Najdorf-Variante des Sizilianers hervorragend herausgekommen und bedrohte den gegnerischen König, bei ungleichen Rochaden, vehement. Trotzdem schien irgendwie kein Durchkommen möglich. Mehr als zehn Züge wurde in scharfer Stellung bei beiderseits zunehmender Zeitnot gespielt, jedes Resultat schien möglich. Endlich rettete Norbert die gute Stellung über den vierzigsten Zug. Danach entstand das klassische Endspiel Läuferpaar gegen Springerpaar, wobei Norbert aber einen Mehrbauern geltend machen konnte. Am Ende hat es dann doch noch gereicht: 5:3
Ein schmeichelhafter Sieg, der aber sicherlich durch das Fehlen der beiden Spitzenbretter des Gegners erleichtert wurde. (ES)



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