Schachvereinigung Hamm
SV Hamm 1911 / SV Werries 1927









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Aktuelles


24.02.2013 - 22:11

Rückschlag für die erste Mannschaft

Eigentlich hätte nichts anbrennen dürfen, bei unserem heutigen Gastauftritt in Gelsenkirchen-Buer. Denn schließlich waren wir nominell favorisiert. Aber die Tagesform macht einem dann mitunter doch einen Strich durch die Rechnung.
Es fing alles damit an, dass neben Malte, der in Frankreich weilt und dies schon lange vorher angekündigt hatte, kurzfristig auch Milan absagte. Hier musste nicht nur ein Ersatzmann aufgetrieben werden, sondern auch alle (eventuellen) Vorbereitungen ab Brett vier waren damit zu Nichte gemacht. Keine guten Voraussetzungen, aber ein großes Lob an Jochen Sewarte, der sich kurzerhand breitschlagen ließ, in die Lücke zu springen.
Die erste entschiedene Partie durfte heute Hubertus am zweiten Brett abliefern. Nach einer schwerblütigen Damenindischeröffnung lief er lange einem geopferten Bauern hinterher und erreichte letztendlich mit Ach und Not den rettenden Remishafen. 0,5:0,5
Auch Jochen remisierte heute, gegen einen früheren Hammer Schachkollegen, Roland Ricken, die älteren werden sich erinnern! In der Damengambit-Eröffnung bekam Roland zwar einigen Druck, aber unser Ersatzmann verteidigte geschickt und tauschte fast alle Angriffsfiguren ab. Zweites Remis für Jochen und ohne Frage eine starke Leistung gegen einen 400 DWZ-Punkte besseren Gegner! 1:1
Dann aber passierte etwas ungewöhnliches: Unsere Trümpfe stachen nicht! Gerade unsere erfolgreichsten Spieler in dieser Saison gingen einer nach dem anderen unter! Es begann mit Joachim (bislang 3 aus 3!), der heute am sechsten Brett im Königsinder gegen die Sämischvariante ultra-scharf spielte, dabei aber einen Figurenverlust übersah. Schade! 1:2
Der nächste war Ralf (bisher 5 aus 6) an drei. Er spielte gegen den nominell stärksten Gastgeber einen Königsinder mit g3, aber ohne c4. Lange stand er gut, hatte sogar einen Mehrbauern, musste dann aber gegen einen vorwitzigen Springer die Qualität geben. Danach war die Partie kaum noch zu retten. 1:3
Schließlich erwischte es auch unseren Mannschaftsführer Norbert (3,5 aus 5). Dieser spielte an Brett vier unternehmungslustig die Fajarowicz-Variante des Budapester Gambites. Er bekam den geopferten Bauern ohne Probleme wieder, stand dann aber vor einem schlechteren Endspiel mit 2T,S gegen 2T,L, das der Gegner geschickt in einen ganzen Punkt umzumünzen verstand. 1:4
Damit war für uns bestenfalls ein Unentschieden drin, wofür wir allerdings alle ausstehenden Partien hätten gewinnen müssen.
Den ersten Schritt dazu durfte ich am ersten Brett machen. Mein Gegner hatte "lediglich" 250 DWZ Punkte weniger und kannte sich zudem in der Vierbauernvariante des Königsinders nicht sonderlich gut aus. Er opferte einen Bauern am Damenflügel, einen zweiten am Königsflügel und stellte am Ende freundlicherweise auch seine Dame für meinen Läufer zu Verfügung. 2:4
Rolf spielte heute an sieben ein starke Partie. In der g3-Variante des Königsinders gelang es ihm, einen Freibauern bis nach b7 zu bringen und diesen auch noch mit a6 zu decken. Wären da nicht neben den Türmen noch ungleiche Läufer gewesen, hätte die Partie gewiß nicht mehr lang gedauert. So aber stand unser Mann vor gewissen technischen Schwierigkeiten. Am Ende hatte er aber dann doch die rettende Idee! Er opferte einfach seinen Turm für den Läufer auf b8 und schloß dann den gegnerischen Turm mittels Lc8 ein. Das verbliebene "Bauernendspiel" konnte er dann mühelos für sich entscheiden. 1,5 Punkte für unsere beiden Ersatzleute heute, an diesen hat es nun wirklich nicht gelegen! 3:4
Das letzte Spiel musste es nun erbringen. Dalibor konnte an fünf nach einer Damengambiteröffnung in ein schwieriges Endpspiel mit Dame und gleichen Läufern abwickeln. Mattmotive, Bauerndurchbrüche, sowie Dauerschach lag in der Luft. Unser Mannschaftskamerad gewann einen zentralen Bauern mit dem Läufer anstatt mit der Dame. Das führte zwar zu Anfgriffschancen, ließ aber andererseits die feindliche Dame ins eigene Lager eindringen. Diese, nicht faul, setzte Dalibors König heftig zu und fraß nebenbei auch noch ein paar Bauern. Am Ende war es dann geschehen, nicht einmal ein remis war mehr für unseren Mann drin. 3:5 und damit die zweite Niederlage für unsere Mannschaft in dieser Saison. Zum Glück patzte auch unser direkter Konkurrent um Platz zwei, so dass uns dieser noch erhalten bleibt. Aber der Rest des Feldes kommt natürlich näher heran, so dass jetzt alles vom nächsten Mannschaftskampf gegen Hansa Dortmund abhängt. (ES)



20.02.2013 - 20:27

Die zweite Mannschaft holt gegen Werl einen wichtigen Punkt

Am Sonntag stand für die zweite Mannschaft das Spiel gegen die erste Mannschaft aus
Werl an. Es fing alles sehr gut an und wir haben gar 3,5-1,5 geführt. Dann wurde es
spannend und es kam zum 3,5-3,5. Schlussendlich hatten sich beide Teams den Punkt
erkämpft und verdient. Einen ausführlichen Bericht findet ihr im Forum.
Nun kommt es am nächsten Spieltag zu Hause gegen Ahlen 3 zum Endspiel um den
Klassenerhalt. Ein Sieg reicht um ganz sicher in der Liga zu bleiben.
Ebenso muss ich lobenswerter Weise erwähnen, dass wir zum ersten Mall in dieser
Saison vollzählig angetreten sind, dies hat sich ausgezahlt. So lets go for the
Klassenerhalt! (LW)



03.02.2013 - 23:14

Erste Mannschaft weiter auf Aufstiegskurs

Zwar ging es heute "nur" gegen den Tabellenvorletzten, aber auch dieses Spiel will erst einmal gewonnen sein. Der Gast aus Dortmund Eichlinghofen ließ sich trotz jeweils etwa 100 DWZ Punkten weniger an (fast) jedem Brett auch nicht einschüchtern und spielte unverzagt auf. Wir mussten zwar auf Milan und Joachim verzichten, konnten aber mit Rolf Bachmann und Mike Mustafic auf zwei sehr erfahrene Ersatzleute zurückgreifen. Letzterer machte auch als erster alles klar, als er nach einer französischen Eröffnung alle Figuren bis auf die Dame tauschte und aufgrund von beidseitigen Dauerschachdrohungen in das Remis einwilligte. 0,5:0,5
Den ersten vollen Punkt durfte heute unser Mannschaftsführer Norbert einfahren. Er überspielte seinen Gegner im klassischen Königsinder bereits in der Eröffnung souverän, kam dann aber noch einmal in Zeitnot, weil, wie er sagte, es so viele gute Möglichkeiten in seiner Stellung gab und er sich gar nicht entscheiden konnte :-) Solche Probleme hat man gern! 1,5:0,5
Malte hatte, wie schon häufiger, gewisse Herausforderungen in der slawischen Eröffnung zu meistern. Nachdem diese aber überstanden waren, kam er immer besser ins Spiel und konnte seinem Gegner sogar einen ganzen Turm abnehmen. Dieser rechnete dafür zwar mit dem Gewinn von Maltes Dame, aber als daraus nichts wurde, war es bald klar, wer als Gewinner vom Platz gehen würde. 2,5:1,5
Dalibor versuchte es heute mit einer englischen Eröffnung und wählte dabei den ungewöhnlichen Aufbau mit Le3, wobei der e-Bauer noch gar nicht gezogen hatte. Dies wiederum verzögerte natürlich die Entwicklung des Lf1 und damit des ganzen Königsflügels. Das Ende vom Lied war, dass unser Mann seine Dame für Turm, Läufer und Bauer geben musste. Irgendwie schaffte er es aber noch seinen König in Sicherheit zu bringen und mit den verbliebenen T und L eine uneinehmbare Festung zu bauen. Ein sehr schmeichelhaftes Remis für unser fünftes Brett, hätte er nicht kurz vor Schluss einen Damengewinn übersehen... Wie auch immer: 3:1.
Die Hälfte der Partien waren gespielt, Rolf stand eher schlecht, Ralf richtig gut, Hubertus Partie sah unklar aus, und meine war vermutlich schlichtweg verloren. Aber es sollte anders kommen!
Ralf spielte an drei mit Schwarz den klassischen Königsinder und stahl seinem Gegner bereits in der Eröffnung einen Bauern. Dafür musste er aber seinen guten schwarzfeldrigen Läufer auf g7 hergeben. Mit Dame und Läufer auf der langen schwarzen Diagonalen versprach sich sein Gegner starken Königsangriff und opferte zu diesem Zweck noch eine Qualität. Ralfs Monarch nahm aber einfach die Beine in die Hand und floh auf die andere Brettseite. Als er dann auch noch die Damen tauschen konnte, war die Partie entschieden. 4:1
Dann aber erzielten unsere Gäste ihren Ehrentreffer. Hubertus spielte an zwei gegen eine französische Eröffnung mit entgegengesetzten Rochaden. Während sein Gegner aber schon bald zu heftigem Königsangriff kam, konnte Weiß lediglich auf einen Mehrbauern verweisen. Vermutlich wäre es noch zu einem Endspiel mit T,L,2B gegen T,4B auf Hubertus Seite gekommen, ja wenn er nicht seine Uhr eine Sekunde zu spät gedrückt hätte und damit auf Zeit verlor. Ob er das Endspiel remis hätte halten können, ist ungewiß, schade ist diese Art des plötzlichen Partieendes aber ohne Frage. 4:2
Auch Rolf spielte an Brett 7 mit schwarz Königsindisch, allerdings baute sich sein Gegner mit g3 und Lg2 auf. Lange Zeit hielt unser "ständiger" Ersatzspieler gut mit, dann aber drang der gegnerische Turm auf b7 ein, und zu allem Überfluß kam die weiße Dame auf f7 dazu. Es sah wahrlich nicht gut für unseren Ersatzmann aus, aber irgendwie gelang es ihm die Damen zu tauschen. Und als der Rauch sich verzogen hatte, war nur noch ein Turmendspiel mit gleicher Bauernzahl auf dem Brett. Remis! Damit haben unsere Ersatzleute heute ihr Soll erfüllt! 4,5:2,5
Ich reihte mich heute in Gilde der Königsindischspieler ein, mein Gegner stellte sich daraufhin mit der Sämischvariante (e4, f3) auf. Schon bald zeigten sich gewisse Lücken in meinen Eröffnungskenntnissen, stand ich doch nach 15 Zügen schon ziemlich bescheiden. Dauernd drohte mein Gegner mir einen Bauern abzunehmen, schob dies aber aus unerfindlichen Gründen immer wieder auf. Schließlich kam er sogar in Zeitnot und übersah dabei eine kleine Kombination, die ihm einen Läufer kostete. Die beiden Bauern, die er dafür bekam, waren keine ausreichende Kompensation. Nach der Partie zeigte mir Norbert noch, wie ich sehr elegant die gegnerische Dame hätte erobern können, aber während des Spiels fiel mir nichts besseres ein, als Jagd auf die feindliche Majestät zu machen. Ziemlich genervt dankte diese schliesslich ab. (Etwas glücklicher) Endstand 5,5:2,5!
Wenn wir unsere derzeitige Form auch in den letzten drei Spielen halten können, ist der Aufstieg diesmal zum Greifen nahe. Aber man weiß ja nie...(ES)



03.02.2013 - 20:54

Schachvereinigung wird mitgliederstärkster Verein im Schachbezirk

Mit 83 gemeldeten Mitgliedern ist die Schachvereinigung seit Anfang des Jahres der Verein im Schachbezirk mit den meisten gemeldeten Mitgliedern und liegt damit knapp vor dem Schachverein Kamen mit 79 gemeldeten Mitgliedern und deutlich vor der lokalen Konkurrenz (Königsspringer 43 und Caissa 40 gemeldete Mitglieder). Verantwortlich hierfür ist hauptsächlich der Jugendbereich, der dank der Arbeit von Alfred Reuther kräftig zulegen konnte. (RS)



03.02.2013 - 20:48

Vierte gewinnt knapp

Etwas überraschend gelang unserer Vierten heute in der Kreisliga ein 3,5 :2,5-Sieg gegen den bisherigen Tabellendritten. Während die Gäste aus Werl fast in Bestbesetzung antraten, spielten bei uns Alfred Reuter und Junior Markus Rau Ersatz. Markus konnte gegen seinen nominell stärkeren und auch deutlich erfahreneren Gegner lange gut mithalten, musste sich am Ende aber doch dem gegnerischen Königsangriff geschlagen geben. Doch durch Siege von Heinz, Dieter und Alfred sowie ein Unentschieden von Walter war der Mannschaftssieg gesichert, sodass auch die Niederlage von Roland am ersten Brett keine weiteren Folgen hatte. (MP)



02.02.2013 - 20:19

Lars Wörtler zum neuen Spielleiter gewählt

Am 1. Februar fand unsere Jahreshauptversammlung statt. Die Neuwahlen endeten mit einer Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglider. Einzige Ausnahme war die Wahl des Spielleiters. Der bisherige Amtsinhaber schied etwas dienstmüde geworden aus und mit der Wahl von Lars konnte ein hoffnungsvoller Neuanfang in die Wege geleitet werden.
Wir wünschen viel Erfolg! (RS)



02.02.2013 - 12:48

Verbandsliga am 03. Februar

In unserem Heimspiel am Sonntag erwarten wir die erste Mannschaft aus Eichlinghofen. Mit einem Erfolg können wir Platz 2 in der Tabelle erreichen und noch auf den Aufstieg spekulieren. Also: Vielleicht wird es spannend. Wir möchten die Punkte auf jeden FAll hier in Hamm behalten. Schaut doch mal vorbei! (RS)



20.01.2013 - 23:31

Sechste und Zweite gewinnen souverän

Mit einem 4,5 : 0,5 Kantersieg in der Kreisklasse gegen die vierte der Caissa Hamm setzt unser Nachwuchs im Mittelfeld der Tabelle fest und liegt damit lediglich 2 Mannschaftspunkte hinter dem Tabellenzweiten. Während Alfred Reuter remiesierte, konnten die vier Junioren John, Markus, Georg und Rieke allesamt gewinnen. (MP)

Gleichzeitig gelang der beinahe in Bestbesetzung angetretenen Zweiten mit einem 6:2 gegen den Tabellenletzten aus Kamen ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf der Bezirksliga.
Es fing schon gut an, da der Gegner von Andreas in der sizilianischen Verteidigung absichtlich einen Springer hergab. Er hatte danach zwar zwei Bauern gewonnen, aber auch eine schwierige Stellung geerbt. Dies lies sich Andreas nicht zweimal sagen und spielte es souverän nach Hause. 1-0. Mein Gegner spielte bis zum entscheidenden Punkt ganz gut (auch sehr schnell), ich musste (so dachte ich mir) also nur Geduld haben. So war es dann auch, als der Rauch sich verzog und das Schiff eigentlich in den remishafen abbiegen sollte, stellte mir mein Gegner sein Pferd kostenlos mit Schach hin. Ich schaute ihn kurz an und er gab sofort auf. 2-0. an Brett 4 spielte Thomas mit Weiss gegen die französische Verteidigung, in der er eigentlich zu Hause ist. Aber Thomas übersahbeim nehmen eines Bauerns, dass der Gegner danach seinen Springer optimal positionieren konnte, sodass er, um nicht eine Figur zu verlieren, seine Qualität opfern musste. Das klingt nicht gut und endete dann auch in der Niederlage. 2-1. An Brett 7 spielte Wolfram eine souveräne Partie, in der er sich einen Mehrbauern erkämpfte, diesen aber, weil beide noch 2 Türme besaßen, nicht halten konnte. Zugwiederholung war angesagt und man gab sich die Hand zum Remis. 2,5-1,5. Dann kam die große Stunde unseres Youngsters. Sebastians Gegner spielte klassisches Russisch und Sebastian gewann nach der Eröffnung einen Springer gegen zwei Bauern. Der eine Bauer wurde im Damentausch wieder gewonnen und danach stand Sebastian klar besser und auf Gewinn. Sein Gegner gab in hoffnungsloser Stellung auf. 3,5-1,5. Martin an Brett 8 musste sich der damenindischen Verteidigung erwehren. Er gewann einen Freibauern und stand ganz gut, aber der Bauer ließ sich nicht in einen entscheidenden Vorteil umsetzen, er ging wieder verloren. Remis war danach total in Ordnung. 4-2. Es kam also auf die letzten beiden Partien an, und zu diesen Zeitpunkt stand Jochen schlecht bis verloren (er hatte 2 Türme und Läufer gegen Dame und Turm). Also lag die Hoffnung in Mike. Und Mike spielte, als es auf das Endspiel zuging, sein bestes Schach. Er nahm dem Gegner einen Bauern ab, dieser erwehrte sich mit einem Turmzug und zwang Mike zu einem Schach. Als der König sich dann für die schlechtere Position entschied, war die Stellung nicht mehr zu halten. Der Rest war Routine und als der Bauer kurz vor der Verwandlung zur Dame stand, folgte die Aufgabe. 5-2. Nachdem der Sieg also in trockenen Tüchern war, atmete Jochen einmal kräftig durch und ging ans Werk. Er erkämpfte sich einen Freibauern und bekam Gegenspiel. Der Gegner bekam Angst und versuchte den Bauern abzufangen. Dadurch bekam Jochen mit einem Mal Gegenspiel und führte einen Königsangriff mit äußerster Härte durch und gewann erst die Dame und kurz darauf die Partie. Was für eine Wende. Letztlich ein tolles Ergebnis und schöne Partien. In dieser Form haben wir auch gegen Werl eine Chance auf Punkte.(LW)



13.01.2013 - 23:13

V. Mannschaft gegen Kamen V 3 : 3

Unsere Nachwuchsspieler schlugen sich bravourös gegen die zum Teil
etliche DWZ-Punkte stärkeren Spieler der V. Mannschaft in Kamen. Leider
musste die Mannschaft mit einem Spieler weniger antreten. So ist das
Unentschieden der Mannschaft als ein schöner Erfolg zu werten.
Es spielten in der Reihenfolge der Bretter Klaus Flehmig - Thilo Rother
- Jan Kleinselbeck - Jannis Arndt - Mika Golisch.



13.01.2013 - 21:49

Die erste Mannschaft ist nicht zu stoppen

Bei unserer heutigen Fahrt nach Welper standen die Sterne zunächst nicht günstig. Gegen die zweitbeste Mannschaft der Liga fehlten uns wichtige Stammspieler wie Milan sowie unserer Mannschaftsführer Norbert aufgrund von Krankheit. So mussten wir uns einmal mehr mit zwei Ersatzspielern auf dem Weg machen. Bislang hatten sechs Ersatzleute gerade mal einen halben Punkt beitragen können, das aber sollte sich heute grundlegend ändern!
Die erste entschiedene Partie war heute an Brett drei zu sehen. Ralf hatte das Damengambit ruhig angehen lassen und landete in einer Stellung mit symmetrischer Bauernformation. Ein Vorteil war auf beiden Seiten nicht zu entdecken, die gegnerischen Feindseligkeiten wurden daher eingestellt.
Ein Brett tiefer an vier erwischte es bald danach Malte, der aus der spanischen Eröffnung mit einer luftigen Königsstellung heraus kam. Als sein Gegner dann auch noch die Qualität opferte um seine Majestät vollends blosszulegen, kämpfte unser Youngster bereits mit dem Rücken an der Wand. Ein kleine Unaufmerksamkeit genügte dann schließlich, um Dame und Punkt entschwinden zu sehen.
Hubertus musste sich heute mit Schwarz gegen den stärksten aller Gegner in dieser Verbandsliga erwehren. Dieser setzte ihn bereits in der Caro-Kann-Eröffnung unter Druck und konnte schließlich mit einer schwierigen Kombination gleich zwei Bauern in ein für unseren Spieler hoffnungsloses Turmendspiel hinüberretten.
Rolf, unser "ständiger" Ersatzspieler verstand es seinen Gegner im g3-System des Königsinders klassisch zu überspielen. Als schließlich auch noch der zweite Bauer über die Wupper (bzw. Welper) ging, hatte der Schwarze keine Lust mehr. Der erste volle Punkt auf unserer Seite! Dieser wurde gefolgt von einem sicheren Remis von Lars-Erik, unserem zweiten Ersatzmann. Lars ließ in der Grünfeldindischen Verteidigung nichts anbrennen, auch wenn es den Anschein machte, als hätten beide Spieler über 3 h keinen einzigen Zug gemacht(!). Das resultierende Remis erhöhte die Ausbeute unser Ersatzleute heute um 100%. Bei solcher Ernte kann man gut und gern auch mal auf einen Stammspieler verzichten ;-).
Auch Dalibor landete im Damengambit in einer remislichen Stellung, ließ sich aber nichts anmerken und überrollte den Gegner später in gewohnter Manier am Königsflügel. Ausgleich!
Das entscheidende Plus verschaffte uns heute einmal mehr Joachim. Sah die Eröffnung (auch ein Grünfeldinder!) noch eher bescheiden aus, gelang unserem diesjährigen 100%-Mann später der spielentscheidende Durchbruch im Zentrum. Die meisten rechneten bestenfalls mit einem knappen Remis, dieser volle Punkt hingegen brachte uns auf die Siegerstrasse!
So konnte ich beim Stand von 4:3 in aller Ruhe meine Partie zu Ende spielen. Nach einer verkorksten holländischen Eröffnung gelang es mir mit viel Glück mich irgendwie herauszumogeln. Einige ungenaue Züge meines Gegners verschafften mir trotz des knappen Materials (T, 2S) einen starken Königsangriff. Zwar ahnte ich, dass der Gewinn ganz nah lag, konnte aber in der verbliebenen Zeit keinen zweifelsfreien Sieg ausmachen und gab mich daher mit einem Dauerschach zum Endstand von 4,5:3,5 zufrieden.
Damit ist unsere Mannschaft auf dem zweiten (aufstiegsberechtigtem!) Platz angekommen, wobei wir zudem noch das deutlich leichtere Restprogramm als unsere Konkurrenten haben. Weiter so! (ES)



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