Schachvereinigung Hamm
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Aktuelles


25.03.2013 - 22:11

Lars Wörtler gewinnt die Vereinsmeisterschaft 2012/2013

Die Entscheidung über die Meisterschaft fiel in der letzten Runde, in der Walter Wiese mit einem Sieg gegen Markus vorlegte und nach Punkten mit Lars gleich zog. Aufgrund der nun besseren Buchholzwertung Walters musste Lars nun mindestens Remis spielen. In der Abtausch-Variante der französischen Verteidigung erreichte Lars gegen Jochen dann auch das benötigte Remis und hatte sich damit endgültig die Meisterschaft gesichert. Die somit für die Meisterschaft entscheidende Partie zwischen Lars und Walter wurde bereits in der zweiten Runde ausgetragen und endete mit einem Sieg für Lars. Im weiteren Verlauf der Meisterschaft blieben danach beide Spieler ungeschlagen. Den dritten Platz belegte aufgrund der besseren Buchholzwertung Norwin Wegner vor Markus Kleinselbeck.

Der Endstand der Meisterschaft sieht wie folgt aus:

1. Lars Wörtler 6,5 Punkte
2. Walter Wiese 6,0 Punkte
3. Norwin Wegner 3,5 Punkte
4. Markus Kleinselbeck 3,5 Punkte
5. Jochen Sewarte 3,0 Punkte
6. Dieter Reininghaus 3,0 Punkte
7. Klaus Flehmig 2,5 Punkte

Hier noch ein kurzer Ausblick auf die Vereinsmeisterschaft in der nächsten Saison:

Jeder, der Lust und Zeit hat, kann teilnehmen und es wird keine DWZ-Wertung erfolgen. Gespielt wird nach dem Keizer System immer am ersten Freitag im Monat, beginnend im September.



25.03.2013 - 00:22

Erste stolpert kurz vor der Ziellinie

Heute hätten wir gegen Hansa Dortmund für den Aufstieg alles klar machen können. Müssen! Aber es sollte anders kommen...
Es begann alles damit, dass wir zwei Stammspieler ersetzen mussten, keine gute Voraussetzung. Unser Mannschaftsführer Norbert erkrankte kurzfristig und Milan war (wie schon häufiger) schachmäßig anderweitig aktiv.
Andreas Bölling spielte Ersatz am achten Brett. In der sizilianischen Eröffnung gegen einen 200 DWZ-Punkte besser gewerteten Gegner musste er einen Bauern geben, bekam dafür aber aktives Spiel, so dass er den Bauern bald schon wieder zurück bekam. Das entstandene Endspiel behandelte er leider nicht so genau, so stand es denn 0:1 für die Gäste.
Recht ähnlich erging es unserem zweiten Ersatzmann Mike Mustafic. Dieser probierte gegen das nordische Gambit (1. e4 e5 2. d4) mal was neues (Sc6), aber leider ohne großen Erfolg. Sein Gegner schob ihn fachmäßig zusammen. 0:2
Dalibor, heute am ungewohnten fünften Brett stellte sich altindisch gegen das g3 System auf und kam auch gut aus der Eröffnung. Irgendwie reichte es aber doch nicht zum Sieg, so dass man sich auf Unentschieden einigte. 0,5:2,5
Auch Achim an sechs kam nicht über ein Unentschieden hinaus. Schon in der Nimzowitsch-Eröffnung gelang es seinem Gegner unserem Mann einen Doppelbauern auf f3 anzudrehen. Im folgenden Turmendspiel machte das aber nichts aus, so dass man sich bald auf eine Punkteteilung verständigte. 1:3
Meine eigene Partie am ersten Brett hatte Höhen und Tiefen. Stand ich nach der modernen Eröffnung noch recht passabel, büsste ich in Zeitnot im Königsangriff einen Bauern ein, anstatt wie erhofft eine Dame zu gewinnen. Freundlicherweise bekam ich diesen Bauern, immer noch in Zeitnot, zurück, so dass ein ausgeglichenes Endspiel entstand. Noch einmal griff mein Gegner fehl, nun hatte ich plötzlich einen Bauern mehr. Als ich dann noch meine beiden verbundenen Freibauern nach vorne preschen lassen konnte, war die Partie entschieden. Glück gehabt! 2:3
Hubertus spielte heute an zwei eine starke Partie. Nach einer sizilianischen Eröffnung mit Lb5 drängte er seinen Gegner immer weiter zurück, gewann erst einen Bauern und dann noch einen weiteren. Als er dann auch noch ins Bauernenspiel abwickeln konnte, hatte sein Gegner keine Lust mehr. 3:3
Ralf hatte heute an drei gegen einen soliden Colle-Aufbau (d4, e3, c3) zu kämpfen. In der Eröffnung sah es noch ganz gut aus, dann aber ging im Endspiel ein Bauer verloren. Dieser wurde zurück erkämpft, aus dem verbliebenen Turmendpiel war aber nur noch ein halber Punkt heraus zu holen. 3,5:3,5
In der letzten Partie begann Malte seine Eröffnung spektakulär mit einem Scheinopfer in der Aljechin-Verteidigung (1.e4 Sf6 2.Lc4 Se4x 3.Lf7x). Zwar bekam er seine Figur ohne weiteres zurück, aber einen Vorteil konnte er nicht nachweisen. Zwischenzeitlich musste er sogar mit einem Minusbauern im Läuferendspiel antreten. Letztenendes mündete das ganze aber in ein remises Bauernendspiel. 4:4
Nur einen Punkt aus den letzten beiden Spielen! Jetzt könnte es für den Aufstieg wieder knapp werden. Da dieser Mannschaftskampf vorgezogen war, werden wir es erst in zwei Wochen genau wissen. Auf jeden Fall kommt es nun aber auf den letzten Spieltag in Oberhausen an. Hier müssen wir unbedingt punkten. (ES)



13.03.2013 - 01:43

Sechste Mannschaft verliert gegen Bönen

Am Sonntag spielte unsere sechste Mannschaft zu Hause gegen Bönen 5. Die Partie
ging mit 1,5-3,5 verloren. Einen vollen Punkt holte John Rau an Brett 1 und den halben
fuhr Jonas Rau an Brett 4 ein. Die anderen Partien endeten in einer Niederlage. Damit
belegt unsere sechste Mannschaft den siebten Platz in der Liga. (LW)



13.03.2013 - 01:38

Jugend-Bezirksmeisterschaften

Bei den Jugend-Bezirksmeisterschaften haben unsere Jugendlichen gut bis sehr gut
abgeschnitten. In der Altersklasse U14 gewann Jannis Arndt, toller Erfolg. In der U18
gewann Sebastian Brieger. In der U16 wurde Mika Golisch guter Fünfter. Overall war
anscheinend gegen den großen Turnierfavoriten aus Ahlen kein Land in Sicht, hier
belegte Jannis aber einen sehr guten dritten Platz und Sebastian wurde Fünfter. In der
Klasse der Mädchen wurden die Plätze 2-4 eingefahren. Insgesamt können wir als
Verein sehr zufrieden mit dem Nachwuchs sein. (LW)



10.03.2013 - 20:28

Zweite Mannschaft gewinnt gegen Ahlen 3

Am heutigen Bezirksliga Spieltag musste erstmal der Klassenerhalt gesichert werden,
dies war das Ziel. Unser Gegner schenkte uns dafür erstmal ein freies Brett 2, schade
für Andreas, der gerne spielen wollte, aber 1-0 für uns. Danach musste an Brett 1 Mike
seinen DWZ mäßig stärksten Gegner den Sieg überlassen. Da war heute nix drin für
Mike. Es stand somit 1-1. Ab diesem Zeitpunkt sollte es aber dann laufen. Sebastians
Gegner spielte sizilianisch und stellte unserem Youngster im Mittelteil seine Dame zur
Verfügung, dies sollte heute nicht die einzige bleiben. 2-1 für uns. Danach gewann Uwe
mit seiner Version des Smith-Morra Gambits (Uwe würde sagen, er kann nix anderes)
die Partie, und wie Uwe sagte, machte sein Gegner alles richtig, bis zum
entscheidenden Zug, so ist das im Schach. 3-1. schließlich war ich an der Reihe, die
ganze Saison über gewinne ich meine Partien dadurch, dass meine Gegner mir etwas
hinstellen. So auch heute. Ich konnte am Anfang zwar einen Bauern gewinnen, übersah
im Mittelteil dann aber einen starken Damenzug meines Gegners und schwupps war der
Bauer wieder weg.
Als wir beide dann auch noch ungleichfarbige Läufer und gleiche Anzahl an Bauern
hatten, war die Partie meines Erachtens Remis. Ich bot meinem Gegner dieses an, was
er dankend ablehnte. Bei seinem Versuch mich Matt zu setzen, lies er dann die Dame
stehen. 4-1.
jetzt kam Wolfram und es sollte sein erster Sieg werden. Die Partie sah
zwischendurch schwierig aus, Wolfram bekam Remis angeboten, was er aber ablehnte.
Dann aber gelang ihm in der Endphase eine schöne Kombination, die ihm einen ganzen
Turm brachte. Da war der Sieg eingetütet. 5-1.
In den letzten beiden Partien ging es daher nur noch um die Höhe des Sieges. An 5
remisierte dann Jochen nach langen hin und her, was bei näherem hingucken auch
besser für ihn war, denn er hätte diese auch verlieren können. 5,5-1,5
Die letzte Partie war sehr schön von Burkhard, der die ganze Partie über Super stand.
Der Gegner konnte nur reagieren und warten was Burkhard so machte. Burkhard
gewann einen Bauern und stand weiterhin bestens. Dann der entscheidende Moment,
Burkhard konnte mit seinem Läufer die Königsstellung öffnen, danach noch den Turm
rüberschieben und aus war es. Endstand 6,5-1,5
Fazit: aus den letzten drei Partien haben wir 5 Punkte geholt. Der Klassenerhalt ist zu
99 % sicher, Kamen 3 hat wieder erwarten gegen Lünen Horstmar gewonnen, aber
weniger Brettpunkte (3,5).
Ein großes Lob an meine Mannschaft, die in der entscheidenden Phase die wichtigen
Punkte holte. Am letzten Spieltag geht es meines Erachtens nur noch um die
Schönheit.



05.03.2013 - 23:50

Vereinsblitzmeisterschaft

Am kommenden Freitag (08.03) steht die nächste (7) Runde der Vereinsblitzmeisterschaft an. Hierzu lade ich jeden Schachspieler der Schachvereinigung Hamm herzlich ein. Da dieses Turnier auch für externe Spieler offen steht, lade ich hiermit auch alle Schachspieler ein (egal ob Vereinsspieler oder nicht), die daran teilnehmen möchten. Das Turnier wird nach dem Schweitzer System (5 Min.) gespielt und beginnt ab ca. 19:15 im Vereinsheim am Alten Uentroper Weg (LW).



02.03.2013 - 09:53

Hubertus Voss gewinnt das Pokalfinale

Da waren beide noch guter Dinge:




Am Ende und völlig verdient setzte sich Hubertus Voss gegen Lars Wörtler durch. Als Hubertus im Mittelspiel einen Bauern gewinnen konnte, war die Partie, bei ebenfalls besserer Stellung, nicht mehr zu halten.
Ich konnte zwar durch ein Qualitätsopfer den Bauern zurückgewinnen, der vereinzelte Freibauer war aber letztlich der Sieg für Hubertus. An dieser Stelle also die herzlichsten Glückwünsche. (LW)



26.02.2013 - 21:50

Vereinspokalfinale

Am kommenden Freitag (01.03.) findet das Finale im Vereinspokal statt.
Die Paarung lautet: Lars Wörtler - Hubertus Voss
Ich wünsche meinem Gegner und mir eine spannende Partie. (LW)



25.02.2013 - 22:29

Überraschungserfolg für die dritte Mannschaft

Im sechsten Spiel der Bezirksklasse konnten wir endlich komplett in Bestbesetzung antreten. Nach der Tabelle war Caissa als Tabellendritter klarer Favorit.
Nach etwa 2 Stunden Spielzeit hat Jens seine Serie von Remis am 2ten Brett fortgesetzt. Ich persönlich durfte mich mit Schwarz mit einer vorzüglichen Eröffnung meines Gegners
auseinandersetzten. Hier konnte ich wieder etwas lernen. Nach über drei Stunden kam ich das erste mal dazu mich wieder zu bewegen und mußte dann einen Turm gegen einen Bauer eintauschen.
Inzwischen gewannen Reinhard, Mark, Volker sicher ihre Partien. Als dann noch das Duell am Brett eins positiv für Martin ausging hatten wir die Katze im Sack. Durch Glück gelang es mir
noch einen Offizier und einen Bauern zurückzuerobern, so daß in unklarer Stellung mir ein Remis angeboten wurde. Zuletzt gewann Timm noch seine Partie am dritten Brett.
Für alle überraschend war das Gesamtergebnis von 6 : 2. Dem Abstiegskampf müssten wir so entronnen sein. (MKS)



24.02.2013 - 22:11

Rückschlag für die erste Mannschaft

Eigentlich hätte nichts anbrennen dürfen, bei unserem heutigen Gastauftritt in Gelsenkirchen-Buer. Denn schließlich waren wir nominell favorisiert. Aber die Tagesform macht einem dann mitunter doch einen Strich durch die Rechnung.
Es fing alles damit an, dass neben Malte, der in Frankreich weilt und dies schon lange vorher angekündigt hatte, kurzfristig auch Milan absagte. Hier musste nicht nur ein Ersatzmann aufgetrieben werden, sondern auch alle (eventuellen) Vorbereitungen ab Brett vier waren damit zu Nichte gemacht. Keine guten Voraussetzungen, aber ein großes Lob an Jochen Sewarte, der sich kurzerhand breitschlagen ließ, in die Lücke zu springen.
Die erste entschiedene Partie durfte heute Hubertus am zweiten Brett abliefern. Nach einer schwerblütigen Damenindischeröffnung lief er lange einem geopferten Bauern hinterher und erreichte letztendlich mit Ach und Not den rettenden Remishafen. 0,5:0,5
Auch Jochen remisierte heute, gegen einen früheren Hammer Schachkollegen, Roland Ricken, die älteren werden sich erinnern! In der Damengambit-Eröffnung bekam Roland zwar einigen Druck, aber unser Ersatzmann verteidigte geschickt und tauschte fast alle Angriffsfiguren ab. Zweites Remis für Jochen und ohne Frage eine starke Leistung gegen einen 400 DWZ-Punkte besseren Gegner! 1:1
Dann aber passierte etwas ungewöhnliches: Unsere Trümpfe stachen nicht! Gerade unsere erfolgreichsten Spieler in dieser Saison gingen einer nach dem anderen unter! Es begann mit Joachim (bislang 3 aus 3!), der heute am sechsten Brett im Königsinder gegen die Sämischvariante ultra-scharf spielte, dabei aber einen Figurenverlust übersah. Schade! 1:2
Der nächste war Ralf (bisher 5 aus 6) an drei. Er spielte gegen den nominell stärksten Gastgeber einen Königsinder mit g3, aber ohne c4. Lange stand er gut, hatte sogar einen Mehrbauern, musste dann aber gegen einen vorwitzigen Springer die Qualität geben. Danach war die Partie kaum noch zu retten. 1:3
Schließlich erwischte es auch unseren Mannschaftsführer Norbert (3,5 aus 5). Dieser spielte an Brett vier unternehmungslustig die Fajarowicz-Variante des Budapester Gambites. Er bekam den geopferten Bauern ohne Probleme wieder, stand dann aber vor einem schlechteren Endspiel mit 2T,S gegen 2T,L, das der Gegner geschickt in einen ganzen Punkt umzumünzen verstand. 1:4
Damit war für uns bestenfalls ein Unentschieden drin, wofür wir allerdings alle ausstehenden Partien hätten gewinnen müssen.
Den ersten Schritt dazu durfte ich am ersten Brett machen. Mein Gegner hatte "lediglich" 250 DWZ Punkte weniger und kannte sich zudem in der Vierbauernvariante des Königsinders nicht sonderlich gut aus. Er opferte einen Bauern am Damenflügel, einen zweiten am Königsflügel und stellte am Ende freundlicherweise auch seine Dame für meinen Läufer zu Verfügung. 2:4
Rolf spielte heute an sieben ein starke Partie. In der g3-Variante des Königsinders gelang es ihm, einen Freibauern bis nach b7 zu bringen und diesen auch noch mit a6 zu decken. Wären da nicht neben den Türmen noch ungleiche Läufer gewesen, hätte die Partie gewiß nicht mehr lang gedauert. So aber stand unser Mann vor gewissen technischen Schwierigkeiten. Am Ende hatte er aber dann doch die rettende Idee! Er opferte einfach seinen Turm für den Läufer auf b8 und schloß dann den gegnerischen Turm mittels Lc8 ein. Das verbliebene "Bauernendspiel" konnte er dann mühelos für sich entscheiden. 1,5 Punkte für unsere beiden Ersatzleute heute, an diesen hat es nun wirklich nicht gelegen! 3:4
Das letzte Spiel musste es nun erbringen. Dalibor konnte an fünf nach einer Damengambiteröffnung in ein schwieriges Endpspiel mit Dame und gleichen Läufern abwickeln. Mattmotive, Bauerndurchbrüche, sowie Dauerschach lag in der Luft. Unser Mannschaftskamerad gewann einen zentralen Bauern mit dem Läufer anstatt mit der Dame. Das führte zwar zu Anfgriffschancen, ließ aber andererseits die feindliche Dame ins eigene Lager eindringen. Diese, nicht faul, setzte Dalibors König heftig zu und fraß nebenbei auch noch ein paar Bauern. Am Ende war es dann geschehen, nicht einmal ein remis war mehr für unseren Mann drin. 3:5 und damit die zweite Niederlage für unsere Mannschaft in dieser Saison. Zum Glück patzte auch unser direkter Konkurrent um Platz zwei, so dass uns dieser noch erhalten bleibt. Aber der Rest des Feldes kommt natürlich näher heran, so dass jetzt alles vom nächsten Mannschaftskampf gegen Hansa Dortmund abhängt. (ES)



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