Schachvereinigung Hamm
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Aktuelles


04.04.2017 - 09:22

Ostereierblitzturnier

BEZIRKSBLITZEINZELMEISTERSCHAFT, STADTBLITZEINZELMEISTERSCHAFT


Liebe Schachfreunde,

auch im Jahr 2017 richtet die Schachvereinigung Hamm die Bezirksblitzeinzelmeisterschaft und zusätzlich die Stadtblitzeinzelmeisterschaft im Rahmen ihres Ostereierblitzturniers aus.


Termin: Gründonnerstag, 13.04.2017 um 19 00 Uhr

Spielmodus: 5 Minuten Uhrenblitz, 15 Runden Schweizer-System

Teilnehmer:

für die Bezirksblitzeinzelmeisterschaft: alle Angehörigen des Schachbezirks Hamm,

für die Stadtblitzeinzelmeisterschaft alle Einwohner der Stadt Hamm und alle Mitglieder eines Hammer Schachvereins

für das Ostereierblitzturnier: alle Schachfreunde,

Startgeld: kein Startgeld.

Preise:
pro Punkt ein buntes Osterei. Osterpräsente für die Sieger mit Ratingpreisen

Spielort: Sportcasino Jürgen-Graef-Allee 13, 59065 Hamm

Meldeschluss: Donnerstag, 13.04.2017 bis 18 45 Uhr.

Zur Vorbereitung wird um Voranmeldung mit Angabe der aktuellen DWZ gebeten an: Lars Wörtler, Frommstr. 14, 59071 Hamm, Tel.: 0173-1974481, E-Mail: Spiell-eiter@ Schachvereinigung.de



02.04.2017 - 21:13

2te Mannschaft gewinnt zum fünften Mal in Folge, heute gegen die Königsspringer

Die zweite Mannschaft ist weiter on the run. Heute gab es den 5ten Sieg in Folge. Es
bestand noch die leise Hoffnung auf den direkten Aufstieg. Leider hat Lünen Horstmar
heute ihre Partie gewonnen, sodass dieses Thema vom Tisch ist. Vielleicht gibt es noch
die Möglichkeit von Stichkämpfen für den zweiten Platz. Mal sehen.
Zu den heutigen Partien ist zu sagen, dass Alex heute seine erste Partie verloren hat,
dies auch äußerst verdient, da seine Verteidigung nicht griff und er furchtbar stand.
Meine eigene Partie war für meine Verhältnisse eine kleine Katastrophe. Ich hatte weiß
und stand nach dem 14 Zug sehr bescheiden, freundlich ausgedrückt. Offenbar sah das
mein Gegner anders und bot mir Remis, Glück gehabt und angenommen. Wir lagen
also schnell zurück. Aber ab diesem Zeitpunkt sollte alles gut werden. Besonders freue
ich mich heute für John Rau. Er hat gegen die englische Eröffnung gespielt und jedes
Mal wenn ich auf sein Brett schaute, dachte man bei sich, so würde ich auch gerne mal
stehen. Er gewann in überzeugender Marnier und bescherte uns den Ausgleich.
Danach kam Burkhard in seiner Partie nicht mehr richtig weiter und einigte sich mit
seinem Gegner auf Remis. Nun kam die Zeit von Rolf. Stand er anfangs noch schlecht
bis verloren, verpasste seine Gegnerin die richtige Fortsetzung und kam gar in ein
schlechteres Endspiel. Dies lies sich Rolf nicht mehr nehmen und steuerte den vollen
Punkt dazu. Jose hätte heute wohl gewinnen können, setzte aber etwas fahrlässig fort
und steuerte in den Remishafen. Eine tolle Partie spielte auch Sebastian, leider fehlt
nach seinem Damenopfer die Krönung, aber er konnte locker Remis halten. So stand
es denn 4-3 für uns. Es wurde also Zeit für unseren Kämpfer und Endspielguru Jochen.
Der sah, zog und gewann das Endspiel zum Mannschaftssieg. Das war heute eine
super Leistung und der verdiente Sieg. Leider, wie ich schon sagte, bleibt uns der
direkte Aufstieg verwehrt. Aber was dieses Jahr nicht ist, kann ja nächstes Jahr noch
werden. (LW)



19.03.2017 - 20:18

Erste Mannschaft beendet Durststrecke

Auf dem letzten Tabellenplatz und gleichzeitig am wenigsten
Brettpunkte. Das war die unangenehme Ausgangssituation vor unserem
Auswärtsspiel in Mülheim! Dieser Bundesligaverein mit etwa 180
Mitgliedern hat für seine dritte Mannschaft gleich 5 (in Worten
„fünf“!) Ersatzspieler abgestellt, ein Luxus, den wir uns kaum
erlauben können. Wir traten heute ohne George und ohne Jan an, die
von Lars und Mike ersetzt wurden.
Die erste Partie endete heute schon nach einer Stunde. Dalibor,
diesmal an fünf, hatte das Kunststück fertig gebracht, gegen eine
Königsindische Verteidung die gegnerische Dame auf vollem Brett (!)
einzufangen! Damit ist Dalibor schon eine Runde vor Schluss (mal
wieder) der erfolgreichste Spieler unserer Mannschaft! Glückwunsch
Dalibor! 1:0
Meine eigene Partie am Spitzenbrett endete nur wenig später. Mein
Gegner war mit seiner holländischen Verteidigung in eine
Eröffnungsfalle getappt und hatte keine Lust mehr mit zwei Bauern
und einer Qualität weniger weiterzuspielen. 2:0
Am zweiten Brett durfte sich Hubertus mit seinem Franzosen gegen 1.
e4 zur Wehr setzen. Durchaus nicht ohne Erfolg. Unser Mann glich aus
und wickelte ins remis ab, ein wichtiger halber Punkt, wie sich noch
herausstellen sollte. 2,5:0,5
Lars hatte heute die unangenehme Aufgabe gegen einen ca. 10jährigen
zu spielen, aber einer, der eine DWZ von 1979 besitzt! Geht man
davon aus, dass Kinder in diesem Alter schnell an Spielstärke
gewinnen, ist seine wahre DWZ vermutlich noch um einiges höher!
Nicht verwunderlich also, dass der Lausbub gegen den Nimzoinder
unseres letzten Brettes erst eine Qualität und dann den ganzen Punkt
einfuhr! 2,5:1,5
Unser Mann für ungewöhnliche Eröffnungsanlagen, Mike, spielte
zunächst ruhiges Italienisch, schob dann aber auf beiden Flügeln
seine Bauern voran. Die fehlende sichere Bleibe für den eigenen
König kam unserem siebten Brett teuer zu stehen. 2,5:2,5
Am dritten Brett tummelte sich diesmal Ralf und hatte mit Philipp
Limbourgh keinen Unbekannten als Gegenspieler. Ich selbst durfte
schon ein halbes Dutzend mal mit diesem gefährlichen Gegner die
Klingen kreuzen, durchaus mit wechselhaftem Erfolg! Ralf spielte ein
Art Englisch und errichtete ein starkes Bauernzentrum. Den genauen
Gewinnweg hab ich aber leider nicht mehr mitbekommen. 3,5:2,5
Unser Mannschaftsführer Norbert versuchte sich heute an einem
Najdorf-Sizilianer, vergaß aber schon nach wenigen Zügen die genaue
Fortsetzung und geriet daher unter gehörigem Druck. Irgendwie gelang
es ihm aber diesen abzuschütteln und steuerte daher mit seiner
charmanten Kontrahentin den Remis-Hafen an. 4:3
Den Abschluss durfte Joachim beitragen. Er hatte sich gegen einen
Königsindischen Angriff (Sf3, g3 Lg2, d3) zu wehren, eine Aufgabe,
der er sich gewachsen sah. Diese Punkteteilung bescherte uns
gleichzeitig den Mannschaftssieg. 4,5:3,5
Diese wertvollen Mannschaftspunkte haben die Entscheidung um den
Klassenerhalt vertagt! Zwar sind wir mittlerweile auf dem
(rettenden) siebten Rang gelandet. Da aber die konkurrierenden
Vereine alle gegeneinander spielen, ist ein Sieg in der letzten
Runde entscheidend! Hoffen wir also sehr, dass wir gegen den
Dortmunder SV möglichst vollständig antreten dürfen.



05.03.2017 - 20:39

Die zweite Mannschaft schafft Klassenerhalt!!!:-)

Heute hatten wir unseren Ersten Matchball in der Bezirksliga gegen die zweite
Mannschaft aus Bönen. Und ich möchte es gerne vorwegnehmen, wir haben den
Klassenerhalt mit einem knappen Sieg gesichert. Der Mannschaftskampf begann für
uns super, denn Jose und Alex konnten ihre Partien gewinnen. Es folgten weitere
Remis durch Sebastian, Uwe und mich, so dass es dann schnell 3,5-1,5 stand. Die
letzten drei Partien hatten es aber in sich und dauerten insgesamt noch 2 Stunden
länger. Hierbei konnte unser Rolf ein Remis erzielen und somit den vierten Punkt
klarmachen. Leider hatte Jochen heute nicht das Glück des tüchtigen, denn er verlor in
einer sehr guten bis gewonnen Stellung die Figur. Danach kämpfte er noch lange ums
Remis, musste aber schließlich doch aufgeben. Somit stand es 4:3. Alles hang also an
der Partie von Burkhard. Eigentlich ist Burkhard immer einer der ersten der fertig ist,
heute musste er knapp 5 Stunden kämpfen, denn sein Gegner musste diese Partie ja
gewinnen. Burkhard hat es nach langem Kampf dann auch geschafft uns mit seinem
Unentschieden den Mannschaftssieg und daraus resultierend, den Klassenerhalt
gesichert. Das war jetzt unser viertes Spiel in Folge, das wir gewonnen haben. Die
letzten beiden Spieltage spielen also keine Rolle mehr. Das hat sich diese Mannschaft
verdient und deshalb möchte ich an alle Beteiligten Danke sagen. (LW)



27.02.2017 - 21:26

Weiterer Rückschlag für die erste Mannschaft

Unser heutiger Gast kam aus Essen und trägt den ungewöhnlichen Namen
Weiße Dame Borbeck. Tatsächlich wurde heute auch an vielen Brettern
Damengambit gespielt, aber das ist wohl nur ein Zufall. In den
letzten Jahren haben wir uns immer schwer mit dieser Mannschaft
getan, und heute sollte keine Ausnahme gemacht werden.
Den ersten Punkt machten unsere Gegner heute an Brett vier, Ralf
fand keine glückliche Variante gegen das Wolga-Gambit des Gegners.
Dieser bekam den Bauern mit Zinsen zurück und führte dieses Endspiel
dann souverän zum Sieg. 0:1
Hubertus remisierte ungefährdet an Brett 3 im besagten Damengambit
mit Schwarz. 0,5:1,5
Meine Partie verlief am Spitzenbrett leider nicht so erfolgreich.
Erkämpfte ich mir im Mittelspiel noch einen Bauern am Damenflügel,
übersah ich dann aber ein geschicktes Figurenopfer im Zentrum,
welches das notwendige Tempo für den entscheidenden Angriff am
Königsflügel bescherte. 0,5:2,5
George hatte sich wohl im Königsindischen Angriff eine Qualität
erspielt, dafür aber einen Bauern ins Geschäft stecken müssen. Am
Ende reichte es nur für einen halben Punkt. 1:3
Dalibor versuchte sich heute an einer Benoni-artigen Eröffnung. Mit
Erfolg! Sein Turm kam auf den b-Linie groß heraus und so erzielte
unser sechstes Brett heute den Ehrentreffer! 2:3
Jan-Thorwald spielte gewohnt solide gegen einen Colle-Aufbau (d4,
c3, e3) und remisierte schließlich in symmetrischer und
ausgeglichener Stellung. 2,5:3,5
An den letzten beiden Brettern wurde noch lang gekämpft.
Unser Mannschaftsführer Norbert stand im Damengambit mit Weiß recht
sicher, leider ging der Punkt am Ende dann doch an die Gäste.
2,5:4,5
Auch Joachim spielte Damengambit, zwischenzeitlich sogar mit
Mehrbauer. Leider reichte es hier nur für eine Punkteteilung. 3:5
Jetzt wird es sehr eng. Aus eigener Kraft ist der Klassenerhalt kaum
noch zu schaffen. Hoffen wir also auf ein Wunder!



12.02.2017 - 20:47

Die zweite Mannschaft gewinnt 6:2 gegen Ahlen 2

Heute stand unser Auswärtsspiel gegen Ahlen 2 an. Ein starker Gegner, der immerhin
aus der Verbandsklasse abgestiegen war. Wir hatten auch das Glück vollzählig
anzutreten. Den ersten halben Punkt sicherte sich Jochen, der sich heute auch nicht
ganz wohl fühlte, daher geht der halbe Punkt voll in Ordnung. Danach gab es den
ersten vollen Punkt von Andreas. Andreas spielt eine gute Saison und scheinbar tut ihm
das Rentnerdasein sehr gut. Danach konnte auch Alex, der auch eine super Saison
spielt, seine Partie gewinnen, denn der Gegner lies den Turm stehen. Und es ging
fröhlich so weiter, den nächsten Punkt fuhr Burkhard ein, souveräne Partie und am
Schluss den Turm gewonnen plus den Bauern auf der siebten Reihe. Das reichte
seinem Gegner. Danach konnte endlich auch Thomas mal wieder gewinnen. Zu meiner
absoluten Überraschung spielte er, ich habe es vorher noch nie gesehen, e4. Schätze
damit hat er die gesamte Vorbereitung seines Gegners eingestanzt. Den endgültigen
Sieg durfte heute Sebastian klarmachen, auch er spielt eine tolle Saison. Der Gegner
überraschte ihn mit einer eher unorthodoxen Eröffnung, was sich aber für Sebastian
auszahlen sollte. Er stand immer aktiver und hatte zum Schluss zwei Türme gegen zwei
Pferde. Leider muss es anscheinend aber auch immer einen geben, der seine Partie
verliert. Dieses Los hatte heute Rolf, der Altmeister. Er stand lange Zeit ganz gut,
mitsamt Qualität gewonnen. Aber dann übersah er zum Schluss den MattAngriff seines
Gegners, schade. Als alle Messen gelesen waren, hätten meine Gegnerin und ich noch
stundenlang weiterspielen können. Meine Gegnerin gab schon früh eine Figur für
aktives Spiel. Ich musste mich also lange meiner Haut erwehren und es hätte wie
gesagt, noch lange so weitergehen können. Da es aber Ahlen nicht mehr viel brachte,
nahm sie mein zweites Remisangebot an. Schlussendlich ein wichtiger und in der Höhe
nicht vorhersehbarer Sieg. Wir stehen damit kurz vor dem Klassenerhalt. (LW)



05.02.2017 - 20:51

Rolltreppe abwärts für die Erste Mannschaft

Heute reisten wir zu siebt nach Bochum-Wattenscheid, eigentlich ein
Mitabstiegsaspirant. Nach 3 h war bis auf das kampflose siebte Brett
(wohl ein Missverständnis?!) noch alles in bester Ordnung. Jan
Thorwald hatte gerade Remis gemacht nach einer vergleichsweise
scharfen Vierbauernvariante im Königsinder. Dann aber ging es los:
George wollte in etwas besserer Stellung mehr aus seinem Dameninder
herausholen und übersah dabei einen Sturmangriff auf seine
Königsstellung. Zwar konnte er das Matt abwenden, aber lediglich auf
Kosten einer Figur. Das war zu viel! 0,5:2,5.
Unser Ersatzspieler Lars Erik Wörtler, der für den erkrankten
Mannschaftsführer Norbert eingesprungen war, stand nach
französischer Eröffnung lange Zeit richtig gut. Dann aber übersah er
einen Doppelschritt des b-Bauern, der schließlich eine Figur
kostete. Schade! 0,5:3,5.
Ralf hatte einiges an Druck nach einem Damengambit auszuhalten. Nach
dem Damentausch blieb davon aber nichts mehr übrig und so einigte
man sich auf eine Punkteteilung. 1:4
Hubertus kam aus dem Sizilianer mit deutlichem Entwicklungsvorsprung
heraus. Leider gelang es ihm nicht den Sack zuzumachen und der
Gegner entkam ins Remis! 1,5:4,5.
Meine Partie verlief nach einer unregelmäßigen Benoni-artigen
Eröffnung am Ende recht unübersichtlich. Ich opferte einen Bauern
für Angriff, übersah aber den damit verbundenen Figurengewinn. Noch
weitere Male ließ ich in Zeitnot den Gewinn aus, nur um dann einen
Zug vor der Zeitkontrolle auch noch den restlichen halben Punkt
wegzuwerfen. Oh je! 1,5: 5,5.
Dalibor markierte wie so häufig den Schlusspunkt. Seine Caro-Kann-
Eröffnung ging mächtig schief, nach einem Dutzend Züge waren alle
Figuren wieder auf die Grundreihe zurückgeworfen worden.
Erstaunlicherweise hielt er sich dennoch weitere vier Stunden, bevor
er endgültig das Handtuch werden musste. 1,5:6,5
Trotz des klar scheinenden Ergebnis wäre mehr drin gewesen. Caissa
war uns heute nicht hold. Nun sind wir aber auf den undankbaren
letzten Platz abgerutscht! Vor allem das schlechte
Brettpunktverhältnis minimiert die wenigen Chancen, die wir noch auf
den Klassenerhalt haben. Nächste Runde geht es gegen die Weiße Dame
aus Borbeck, gegen die wir in den letzten Jahren immer einen
schweren Stand hatten.



03.02.2017 - 14:55

Vereinsturniere

Am 17.02.17 wird das Pokalhalbfinale gespielt. Die Paarungen lauten:
Norwin Wegner - Alexsey Alakbarov
Lars Wörtler - Ralf Schlaap

Die Vereinsmeisterschaft geht am 10.02.17 in die nächste Runde. Auch neue
Teilnehmer sind herzlich willkommen. Danach wird noch eine 5te Runde am 10.03.17
und eine 6te Runde am 24.03.17 gespielt.

Die drei verbliebenen Blitzturniere werden jeweils am letzten Freitag im Monat gespielt.
Also Ende Februar, März und April. (LW)



22.01.2017 - 20:36

Wichtiger Sieg der zweiten Mannschaft gegen den Tabellenletzten aus Lünen Horstmar

Am heutigen Spieltag hatten wir ein Heimspiel gegen Lünen Horstmar die zweite. Lünen
Horstmar 2 ist als Tabellenletzter bislang noch ohne Punkte. Aber auch solche Spiele
muss man erst mal gewinnen. Und wie wichtig ein Sieg heute war verrate ich am Ende.
Den ersten halben Punkt sicherte heute Burkhard, ein Remis der schnellen Sorte. Den
ersten vollen Punkt erspielte Jose. Zuerst gewann er eine Figur um am Ende noch eine
Figur zu gewinnen, Daumen hoch. Danach gab es ein weiteres Remis vom Altmeister
Rolf und noch einen halben Punkt von Sebastian. Thomas hatte es heute mit dem wohl
besten Spieler aus Lünen zu tun, leider verlor er seine Partie. Den Mannschaftssieg
heute durften Andreas und Jochen klarmachen. Beide gewannen ihre Partie in
souveräner Art und Weise. Nur mein Gegner erwies sich als äußerst hartnäckig, bot mir
gar zweimal Remis, musste ich beides mal ablehnen. Nach knapp 5 Stunden und einem
gewonnenen Endspiel haben wir dann mit 5,5 zu 2,5 gewonnen.
Da aber Bönen und die KönigSpringer gewonnen haben, bleibt es alles eng
beieinander. Die Katze ist noch nicht im Sack. Ich bin aber relativ positiv gestimmt, dass
wir das schaffen. (LW)



15.01.2017 - 21:00

Klatsche für die erste Mannschaft

Gegen den Tabellenführer ist in der Regel ohnehin nicht viel zu holen.
Aber so wenig Punkte wie heute gab es schon lang nicht mehr. Unsere
Gäste aus dem Traditionsverein SF Dortmund Brackel waren gut
aufgestellt, selbst der letzte hatte noch eine DWZ mit einer 2 vorne
dran. Da half es auch nicht, dass wir heute mit zwei Ersatzspieler
auflaufen mussten, sowohl George als auch Norbert waren verhindert und
wurden durch Mike und Rolf ersetzt.
Jan-Thorwald hatte wohl schon den Braten gerochen und daher bereits in
der Damengambit-Eröffnung die Notbremse gezogen. Symmetrische Stellung,
vollkommen ausgeglichen, Remis! 0,5:0,5.
Diese vorausschauende Klugheit fehlte mir leider. Ich geriet nach einer
seltenen Sizilianisch-Variante in eine schwierige Position und ergriff
dort die erstbeste Gelegenheit meine Stellung vollends gegen die Wand
zu fahren. Bemerkenswert schnell verloren! 0,5:1,5
Joachim stand heute am ungewohnten sechsten Brett nach einem
verzögerten Vierbauernangriff erstaunlich gut, übersah dann aber eine
taktische Feinheit und musste so schließlich mit einem Minusbauern in
ein schlechteres Endspiel. Gegen diesen Gegner hat er offensichtlich
kein Glück! 0,5:2,5.
Mike durfte heute mit Schwarz gegen eine italienische Partie antreten.
Leider fehlt es ihm hier an eröffnungstheoretischem Rüstzeug, so waren
nach 10 Zügen alle schwarzen Figuren erneut auf der Grundlinie! Da kam
er zwar fast wieder lebend heraus, aber am Ende reichte es dann doch
nicht ganz. 0,5:3,5.
Das letzte Brett wurde heute von unserem Altmeister Rolf belegt. Für
sein fortgeschrittenes Alter hält er noch erstaunlich gut und lange
mit! Diesmal gab es eine Art Katalanische Abtauschvariante zu
bewundern. Sein Gegner spielte diese aber recht geschickt und geriet
schon bald in Stellungsvorteil. Am Ende rächten sich die vielen
Doppelbauern doch. 0,5:4,5.

Damit war nach ganzen fünf Partien der Mannschaftskampf bereits
entschieden, ein klares Indiz für einen deutlichen Klassenunterschied!
Aber auch an den verbliebenen Brettern wurde noch gekämpft!
Hubertus stand an zwei nach einer schottischen Partie zumindest
bequemer, vielleicht sogar besser. Aber der Gegner verteidigte sich
zäh, so dass am Ende „nur“ ein halber Punkt heraus sprang. 1:5
Weniger Glück hatte Ralf. Eigentlich kam er solide aus der Caro-Kann
Eröffnung. Wo dann am Ende der Pfad zur Punkteteilung verlassen wurde,
habe ich nicht mehr mitbekommen. 1:6
Den Endpunkt markierte Dalibor. Dieser stürmte mit Schwarz vehement
nach einer Königsindischen Eröffnung auf die weiße Stellung ein. Dabei
blockierten aber die Bauern, so dass auf beiden Seiten kein Durchkommen
mehr zu sehen war. Folgerichtig wurde das Kriegsbeil begraben. 1,5:6,5
Endstand.
Damit sind wir nicht nur auf einen der Abstiegsränge zurückgerutscht,
sondern zusätzlich stehen wir nach fünf Runden mit den wenigsten
Brettpunkten da. Kein gutes Zeichen! Sollten wir noch eine Chance auf
den Klassenerhalt haben, so vermutlich nur mit möglichst vollständiger
Besetzung! (ES)



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